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Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten für Kräuter. Mediterrane Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Currykraut können Sie immer miteinander kombinieren.
Wichtig ist vor allem, dass die Kräuter direkte Sonne bekommen. Kein Kraut, egal wie pflegeleicht, überlebt langfristig in der Küche. Die Sonnenanbeter brauchen einen warmen, sonnigen Standort und regelmäßig Wasser im Freien.
Außerdem sind die Kräuter sehr bald auf der Suche nach mehr Beinfreiheit, müssen also unbedingt umgetopft werden. Ideal ist - ein großes Gefäß mit Wasserablauf und im besten Fall einer Drainageschicht.
Aussaat- und Kräutererde bietet die besten Vorraussetzungen für ein üppiges Wachstum. Und dann kann auch schon gesetzt werden.
Gießen Sie die Kräuter immer von unten und nicht über die Blätter.
Da viele der Kräuter besonders in der warmen Jahreszeit von Pilzen wie Mehltau befallen sind, ist das eine wichtige vorbeugende Maßnahme! Wer die Pflanzen zusätzlich stärken will, der sollte Ackerschachtelhalm-Extrakt anwenden.
In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Kräuter richtig kombinieren können. Außerdem zeigen wir im Video eine originelle Beschriftungsidee. Sie brauchen dazu:
Bemalen Sie den Topf mit der gewünschten Farbe und beschrifte Sie ihn dann. Um den Topf auf die Gewindestange zu montieren, schrauben Sie von unten und oben jeweils eine Beilagschreibe mit Mutter an der Stange fest und spannen dazwischen den Topf. Fertig! Schon können Sie noch kreativer werden und vor allem, es sich schmecken lassen!
Basilikum ist eine Mimose unter den Kräutern.
Es sollte erst im Mai gesetzt werden (frostempfindlich!) und am besten alleine. Basilikum braucht einen nährstoffreichen Boden (am besten Gemüse- und Tomatenerde verwenden), viel Wasser, regelmäßig Dünger und viel Sonne.
Andere mediterrane Kräuter brauchen ansonsten eher sandigen, nährstoffarmen Boden und nicht zu viel Wasser (bspw. Rosmarin, Thymian, ...)
Minze und Melisse sind extrem starkwüchsig, brauchen also am besten eine Wurzelsperre. Besser noch, Sie setzen sie alleine in einen ausreichend großen Topf.
Beide Kräuter sind absolut winterhart und machen bei guter Pflege jahrelang Freude!
Mediterrane Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Currykraut lassen sich immer gut miteinander kombinieren – sie haben ähnliche Standortansprüche. Kräuter mit ähnlichen Ansprüchen an Sonneneinstrahlung, Boden und Nährstoffe haben die besten Voraussetzungen für eine gute Nachbarschaft.
Einige Kräuter sind sehr starkwüchsig und würden schwachwüchsige Arten schlichtweg verdrängen – solche Kombinationen sollte man vermeiden. Die häufigste Ursache für Unverträglichkeit ist unterschiedlich starkes Wachstum – manche Kräuter hemmen sich dabei gegenseitig.
Minze und Melisse sind extrem starkwüchsig und übernehmen jedes Beet, wenn man sie nicht stoppt. Am besten eine Wurzelsperre verwenden oder die beiden Kräuter alleine in einen ausreichend großen Topf setzen. Beide sind absolut winterhart und machen bei guter Pflege jahrelang Freude.
Basilikum ist die Mimose unter den Kräutern – frostempfindlich, sollte erst im Mai gesetzt werden und am besten alleine stehen. Es braucht nährstoffreichen Boden (idealerweise Gemüse- und Tomatenerde), viel Wasser, regelmäßigen Dünger und viel Sonne – das unterscheidet es deutlich von anderen mediterranen Kräutern.
Mediterrane Kräuter wie Rosmarin und Thymian bevorzugen einen sandigen, nährstoffarmen Boden und nicht zu viel Wasser – im Gegensatz zu Basilikum, das genau das Gegenteil braucht.
Kräuter immer von unten gießen, nicht über die Blätter. Das ist eine wichtige vorbeugende Maßnahme, da viele Kräuter besonders in der warmen Jahreszeit anfällig für Pilzkrankheiten wie Mehltau sind. Wer zusätzlich stärken möchte, kann Ackerschachtelhalm-Extrakt anwenden.
Bewährte Kombinationen: Majoran, Petersilie, Boretsch, Kerbel, Gartenkresse und Dill; Bohnenkraut, Oregano und Salbei; Dill, Kamille, Koriander, Senf; Estragon, Melisse, Salbei, Schnittlauch und Thymian; Fenchel, Rucola, Senf und Rosmarin; Petersilie, Rucola und Senf; Thymian, Salbei, Rosmarin und Currykraut.
Schädlingsabwehr: Bestimmte Kräuter vertreiben Schädlinge – Basilikum hält etwa Mücken und Fliegen fern, Rosmarin schützt gegen Käfer und Schnecken. Bodenverbesserung: Verschiedene Kräuter nutzen den Boden unterschiedlich – manche nehmen tiefere Nährstoffe auf, andere bleiben an der Oberfläche. Bessere Raumnutzung: Durch unterschiedliche Wuchsformen und -höhen können sich Kräuter ergänzen und sich gegenseitig Schatten spenden.
Wermut, Liebstöckel und Engelwurz sollte man lieber einzeln pflanzen, da sie das Wachstum ihrer Nachbarn hemmen können. Auch Minze und Melisse zählen wegen ihres starken Wuchses zu den "Einzelgängern" im Kräuterbeet.
Kräuter sind sehr bald auf der Suche nach mehr Platz für ihre Wurzeln. Ideal ist ein großes Gefäß mit Wasserablauf und im besten Fall einer Drainageschicht – ohne ausreichend Platz wachsen Kräuter schwächer und sind anfälliger für Krankheiten.
Als Faustregel gilt: einjährige und mehrjährige Kräuter besser in getrennten Beeten pflanzen. Mehrjährige Kräuter mögen es nicht, wenn jedes Jahr neu umgegraben und gepflanzt wird.
Eine geeignete Aussaat- und Kräutererde bildet die beste Voraussetzung für üppiges Wachstum – sie ist auf die unterschiedlichen Nährstoff- und Strukturbedürfnisse von Kräutern abgestimmt und damit eine solide Basis für jede Kombination.