| Botanischer Name | Anethum graveolens |
|---|---|
| Habitus | straff aufrecht |
| Wuchshöhe | bis 70 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Bio | ja |
| Aus der Heimat | ja |
BIO Dille – Anethum graveolens | BIO | einjährig | bienenfreundlich | österreichische Küche
Die Dille ist das österreichischste Küchenkraut – ohne sie kein Lachsbeizen, kein Gurkensalat, keine Zucchinicremesuppe und keine Kräuterbutter. Das unverwechselbare, frisch-anisartige Aroma der fein gefiederten Blätter ist zart und intensiv zugleich und lässt sich nicht ersetzen. Auch die Blütendolden und Samen sind essbar und werden für Essigeinlegungen, Gurkenbeizen und als Gewürz verwendet.
Die zarten, dekorativen Blätter machen die Dille auch zu einer schönen Pflanze für Kräuterbeet und Kübel.
Ernte
Blätter regelmäßig ernten – je öfter, desto buschiger bleibt die Pflanze. Für Blätter ernten, bevor die Blüte erscheint – danach wird das Laub spärlicher. Blütendolden für Einlegegurken und Essig ernten. Samen vollreif ernten und trocknen – ideal als Gewürz.
Nicht kochen!
Dille immer erst am Ende des Kochens oder nach dem Kochen zugeben – Hitze zerstört das Aroma.
Boden & Mischkultur
Humoser, gleichmäßig feuchter, nährstoffreicher Boden – Dille ist feuchtigkeitsliebender als mediterrane Kräuter. Im Kübel normales Kräutersubstrat, regelmäßig gießen. Gute Nachbarn: Gurken, Karotten, Zwiebeln, Salat und Kohl – Dille fördert das Wachstum und hält Schädlinge fern. Wichtig: nicht neben Fenchel pflanzen – beide kreuzen sich und verlieren ihr typisches Aroma. Auch nicht neben Tomaten – hemmen sich gegenseitig.
Einjährig – sät sich selbst aus
Dille ist einjährig, sät sich aber bei ausreichend Sonne zuverlässig selbst aus und kommt im nächsten Jahr an der gleichen Stelle wieder.
| Blütenzeit | Juni - Juli |
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| Blatt | sehr schönes, feines und weiches Blatt |
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| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde |