Majoran
| Botanischer Name | Majorana hortensis |
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| Wuchshöhe | 50 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
Majoran – Majorana hortensis | bienenfreundlich | aromatisch | österreichische Küche
Majoran ist das österreichischste aller Mediterrankräuter – ohne ihn sind Selchfleisch, Leberkäse, Blutwurst, Kartoffelsuppe und Hülsenfrüchteintöpfe undenkbar. Das weiche, würzig-süßliche Aroma ist milder als Oregano und passt besonders gut zu deftigen, herzhaften Gerichten. Als Heilpflanze wird er traditionell bei Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Nervosität eingesetzt.
Optimaler Erntezeitpunkt
Kurz vor der Blüte (Mai/Juni) ist das Aroma am intensivsten – ideal für größere Ernten zum Trocknen. Majoran lässt sich hervorragend trocknen; getrocknet entwickelt er erst sein volles Aroma.
Pflege
Majoran wächst langsam – Unkraut konsequent fernhalten, damit er nicht verdrängt wird. Sparsam gießen, Trockenperioden übersteht er problemlos.
Boden & Mischkultur
Im Unterschied zu Thymian und Rosmarin bevorzugt Majoran einen etwas lehmigeren, nährstoffreicheren Boden – nicht zu sandig. Gut durchlässig muss er trotzdem sein, Staunässe verträgt er nicht. Guter Nachbar für Oregano, Salbei und Thymian im Kräuterbeet. Im Gemüsebeet ideal neben Kartoffeln, Bohnen und Hülsenfrüchten – aromatische Ergänzung und leichte Schädlingsabwehr.
Winterhärte
Majoran ist in Österreich nicht verlässlich winterhart. In milden Lagen (Weinbauklima, Stadtklima) kann er an einem geschützten Standort überwintern – in der Regel wird er aber als einjähriges Küchenkraut kultiviert. Im Kübel vor dem ersten Frost an einen kühlen, hellen Ort bringen.
| Blütenzeit | Juni - September |
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