Zitronenmelisse
| Botanischer Name | Melissa officinalis |
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| Wuchshöhe | bis 60 cm |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
Zitronenmelisse – Melissa officinalis | winterhart | mehrjährig | bienenfreundlich | Heilpflanze
Die Zitronenmelisse ist eine der sanftesten und vielseitigsten Heilpflanzen im Kräutergarten. Die herzförmigen Blätter verströmen beim Zerreiben einen frischen Zitronenduft – angenehm, leicht und belebend. Als Tee berühmt für ihre beruhigende, nervenstärkende Wirkung bei innerer Unruhe, Schlafproblemen und Verdauungsbeschwerden. In der Küche verfeinert sie Salate, Desserts, Limonaden, Fischgerichte und alles, das ein leichtes Zitronenaroma verträgt.
Der Name „Melissa" kommt vom griechischen Wort für Biene – zu Recht: Die kleinen weißen Blüten von Juni bis August sind ein beliebter Bienenmagnet.
Ernte & Rückschnitt
Triebspitzen und Blätter laufend frisch ernten. Vor der Blüte ist das Aroma am intensivsten. Nach der Blüte kräftig auf ca. 10 cm zurückschneiden – das regt frischen, aromatischen Neuaustrieb an und verhindert Verholzen.
Wichtig: Selbstaussaat eindämmen!
Zitronenmelisse sät sich nach der Blüte sehr aggressiv selbst aus und kann innerhalb weniger Jahre den ganzen Garten übernehmen. Blütenstände vor der Samenreife abschneiden – oder im Kübel kultivieren.
Boden & Mischkultur
Humoser, durchlässiger, mäßig feuchter Boden – nährstoffreicher als Thymian, nicht so feucht wie Minze. Im Kübel normales Kräutersubstrat. Zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen lassen. Guter Nachbar für Tomaten (soll Schädlinge fernhalten), Schokominze und andere Dessert-Kräuter. Im Kräuterbeet verträgt sie sich gut mit anderen mehrjährigen Kräutern wie Salbei und Oregano (solange die Selbstaussaat kontrolliert wird).
| Blütenzeit | Juni - August |
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