rabatt
Heiße Sommertage, pralle Sonne, kaum Regen – und trotzdem ein üppiger, blühender Garten? Das ist kein Widerspruch. Das Geheimnis liegt in der richtigen Pflanzenauswahl. Denn wer von Anfang an auf trockenheitsverträgliche Arten setzt, spart nicht nur Gießaufwand, sondern hat auch deutlich mehr Freude an kräftigem, gesundem Wachstum.
Eines aber gleich vorweg: Jede Pflanze braucht Wasser. Auch die trockenheitsverträglichste Art überlebt auf Dauer nicht ohne Bewässerung – besonders in der Anwuchsphase nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen unverzichtbar.
Der Unterschied liegt darin, dass die vorgestellten Pflanzen längere Trockenphasen ohne Schäden überbrücken können.
Stauden sind wahre Spezialisten: winterhart, robust und ausgesprochen vielseitig. Alle Stauden aus unserem Online-Sortiment stammen aus österreichischer Produktion und sind damit bestens ans heimische Klima gewöhnt. Besonders trockenheitsverträglich sind:
Kräuter wie Salbei (Salvia officinalis), Thymian (Thymus vulgaris), Lavendel (Lavandula angustifolia) und Rosmarin (Rosmarinus officinalis) – sie lieben Wärme und kommen mit wenig Wasser bestens zurecht.
Aber auch folgende Stauden überzeugen an heißen Standorten:
Eisenkraut (Verbena-Hybriden), Wollziest (Stachys byzantina), Blauraute (Perovskia atriplicifolia), Mädchenauge (Coreopsis), Purpursonnenhut (Echinacea purpurea), Königskerze (Verbascum), Hohe Fetthenne (Sedum telephium), Katzenminze (Nepeta), Elfenblume (Epimedium), Garten-Salbei (Salvia nemorosa), Schafgarbe (Achillea) und Edeldistel/Mannstreu (Eryngium) – um nur die bekanntesten zu nennen.
Ein praktischer Vorteil: Viele dieser Stauden sind gleichzeitig hervorragende Bienenweiden und bereichern den Garten ökologisch.
Gräser gehören botanisch zu den Stauden, verdienen aber eine eigene Erwähnung – denn kaum eine Pflanzengruppe ist trockenheitsverträglicher. Sie sind ausnahmslos winterhart, benötigen kaum Pflege und trotzen Wind und Hitze gleichermaßen. Das macht sie ideal für exponierte Standorte auf Balkon oder Terrasse. Wichtig: Im Winter werden Gräser komplett zurückgeschnitten – im Frühjahr treiben sie zuverlässig neu aus.
Kleinbleibende Gräser (0–50 cm): Blauschwingel (Festuca glauca), Federgras (Stipa), Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides 'Hameln' und 'Moudry'), Japanisches Blutgras (Imperata cylindrica 'Red Baron'), Japan-Segge (Carex morrowii), Gold-Japan-Berggras (Hakonechloa macra)
Mittelhohe Gräser (50–120 cm): Diamantgras (Calamagrostis brachytricha), Zebra-Chinaschilf (Miscanthus sinensis 'Little Zebra'), China-Schilf (Miscanthus sinensis 'Gracillimus'), Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Overdam')
Hohe Gräser (120–200 cm): Pampasgras (Cortaderia selloana), Moor-Pfeifengras (Molinia caerulea), Rutenhirse (Panicum virgatum)
Auch bei Kübelpflanzen und Sommerblumen gibt es eine große Auswahl an hitzeverträglichen Arten – von Geranien und Pelargonien über Kapkörbchen (Osteospermum), Husarenknopf (Sanvitalia), Mittagsblume (Mesembrianthemum) und Australisches Gänseblümchen (Brachyscome) bis hin zu mediterranen Highlights wie Dipladenia/Sundaville, Wüstenrose (Adenium obesum), Gewürzrinde (Cassia corymbosa) und Palmlilie (Yucca rostrata).
Wichtig zu wissen: Diese Pflanzen sind entweder nicht winterhart und müssen frostfrei überwintert werden, oder sie sind einjährig. Im Kübel trocknet die Erde zudem schneller aus als im Boden – auf einen guten Wasserablauf ist daher unbedingt zu achten. Entsteht Staunässe, ist die Pflanze meist nicht mehr zu retten.
Bäume sind mit zunehmendem Alter deutlich genügsamer in der Bewässerung. Bei einer Neupflanzung gilt jedoch: In der Anwuchsphase unbedingt ausreichend gießen, damit sich ein tiefes, stabiles Wurzelsystem entwickeln kann – das ist die Grundlage für spätere Trockenheitstoleranz.
Besonders wassertolerant sind:
Generell gilt: Nadelgehölze sind besonders gut für trockene Böden geeignet – auch sie sollten aber nicht gänzlich ohne Wasser auskommen müssen.
Tipp: Im Online-Shop ist nur ein Bruchteil der Bäume abgebildet, die wir in unserer Baumschule führen. Kontaktieren Sie unsere Gartencenter, wir helfen Ihnen bei der Auswahl des geeignetes Baumes.
Die beste Pflanze nützt wenig, wenn sie am falschen Platz steht. Die meisten trockenheitsverträglichen Arten bevorzugen volle Sonne und einen durchlässigen, nicht zu nährstoffreichen Boden. Schwere, lehmige Böden lassen sich mit Sand oder Kies verbessern – das verhindert Staunässe und fördert die Wärme im Boden.
Zusätzlich hilft Mulchen enorm: Eine Schicht aus Rindenmulch, Kies oder Splitt hält die Bodenfeuchtigkeit länger, schützt die Wurzeln vor Überhitzung und unterdrückt Unkraut.
Unsere Experten in allen STARKL Gartencentern beraten Sie gerne – ob für sonnige Terrasse, trockenes Beet oder windexponierten Balkon. Bringen Sie einfach ein Foto Ihres Standorts mit, und wir finden gemeinsam die passende Pflanzenlösung.
Nein – das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Auch die trockenheitsverträglichsten Pflanzen benötigen Wasser, um zu überleben. Der Unterschied liegt darin, dass sie längere Trockenphasen ohne Schäden überbrücken können. Besonders in der Anwuchsphase nach einer Neupflanzung ist regelmäßiges Gießen unbedingt notwendig.
Zu den robustesten Stauden für trockene Standorte zählen Lavendel, Katzenminze, Schafgarbe, Garten-Salbei, Wollziest, Purpursonnenhut, Blauraute, Königskerze und Edeldistel. Auch Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Salbei kommen mit Hitze und wenig Wasser bestens zurecht.
Gräser sind generell sehr trockenheitsverträglich und winterhart. Besonders empfehlenswert sind Blauschwingel, Federgras (Stipa), Chinaschilf (Miscanthus), Lampenputzergras (Pennisetum) und Pampasgras. Sie sind zudem windbeständig – ideal für Balkon und Terrasse. Wichtig: Gräser werden im Winter vollständig zurückgeschnitten und treiben im Frühling neu aus.
Besonders sparsam im Wasserverbrauch sind Nadelgehölze wie die Waldföhre, aber auch Laubbäume wie Feldahorn, Spitzahorn, Maulbeerbaum, Blasenbaum (Koelreuteria) und Winterlinde. Bei Neupflanzungen gilt: In der Anwuchsphase trotzdem ausreichend gießen – erst dann entwickeln Bäume die Wurzeltiefe, die sie trockenheitstolerant macht.
Ja, viele Arten wie Pelargonien, Dipladenia, Kapkörbchen, Mittagsblume oder Palmlilie (Yucca) eignen sich gut für Töpfe und Kübel. Allerdings trocknen Kübel deutlich schneller aus als Gartenbeete – regelmäßiges Gießen und ein guter Wasserablauf sind daher Pflicht, um Staunässe zu vermeiden.
Entscheidend sind volle Sonne und ein durchlässiger Boden. Die meisten Trockenheitskünstler stammen aus warmen, niederschlagsarmen Regionen und reagieren auf Staunässe empfindlicher als auf Trockenheit. Schwere, lehmige Böden sollten daher mit Sand oder Kies verbessert werden.
Neben der richtigen Pflanzenwahl hilft Mulchen sehr effektiv: Eine Schicht aus Rindenmulch, Kies oder Splitt hält die Bodenfeuchtigkeit länger, unterdrückt Unkraut und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Trockenheitsverträgliche Pflanzen sollten außerdem nicht zu dicht gesetzt werden – Luft und Platz zwischen den Pflanzen sind wichtig.
Viele von ihnen sind echte Bienenmagnete. Lavendel, Katzenminze, Schafgarbe, Edeldistel und Blauraute locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Wer also einen pflegeleichten Garten anlegt, tut gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt.
Neupflanzungen gelingen am besten im Spätsommer oder Herbst – so haben die Pflanzen Zeit, vor dem nächsten heißen Sommer ein stabiles Wurzelsystem aufzubauen. Auch eine Pflanzung im Frühjahr ist möglich, erfordert aber in der ersten Saison besonders aufmerksames Gießen.
Die meisten der empfohlenen Stauden und Gräser – wie Katzenminze, Schafgarbe, Wollziest, Federgras oder Chinaschilf – sind vollständig winterhart und kommen aus österreichischer Produktion, sind also ans heimische Klima gewöhnt. Nicht winterhart und frostfrei zu überwintern sind hingegen viele Kübelpflanzen wie Dipladenia, Wüstenrose oder Palmlilie.
In allen STARKL Gartencentern steht geschultes Fachpersonal zur Verfügung, das die passenden Pflanzen für Ihren konkreten Standort empfehlen kann – ob sonnige Terrasse, trockenes Beet oder windexponierten Balkon. Der richtige Standort ist oft die halbe Miete.