Patagonisches Eisenkraut
| Botanischer Name | Verbena bonariensis |
|---|---|
| Habitus | horstig, aufrecht, verzweigt, standfest, versamend |
| Wuchshöhe | bis 100 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Aus der Heimat | ja |
Patagonisches Eisenkraut – Verbena bonariensis | violett-blau | transparent | Schmetterlingsmagnet | vollständig winterhart
Das Patagonische Eisenkraut ist die transparenteste Staude im Sortiment – und das ist sein größtes Alleinstellungsmerkmal. Die schmalen, aufrechten Stängel bis zu 100 cm Höhe tragen die leuchtend violett-blauen Blütenköpfchen wie schwebend in der Luft – und durch die filigrane Struktur kann man hindurchschauen. Dahinterstehende Pflanzen bleiben sichtbar, das Eisenkraut ergänzt statt zu verdecken. Es kann deshalb im Vordergrund von Beeten eingesetzt werden – eine Eigenschaft, die kaum eine andere hohe Staude besitzt.
Von Juli bis Oktober zuverlässig in Blüte, ein absoluter Schmetterlingsmagnet – Taubenschwänzchen und andere Tagfalter sind kaum wegzubekommen. Die Pflanze sät sich moderat selbst aus und erscheint jedes Jahr natürlich und in neuen Positionen.
Mit einem Pflanzabstand von ca. 50 cm entstehen lockere, natürliche Gruppen.
Rückschnitt
Im Spätherbst oder zur Forsythienblüte bodennah zurückschneiden. Samenstände vorher stehen lassen – Selbstaussaat ist gewünscht.
Winterhärte
In Wien/NÖ in der Regel problemlos winterhart. In rauen Lagen leichter Schutz mit Laub oder Reisig empfehlenswert – oder die Selbstaussaat sorgt für zuverlässige Erneuerung.
pflegeleicht; mäßiger Nährstoffbedarf, durchlässiger Boden, nur bei längerer Trockenheit zusätzlich gießen
Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr möglich; fördert Vitalität und Selbstaussaat
| Blüte | blau-violett |
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| Blütenzeit | Juli - Oktober |
| Blatt | mittelgrün, schmal, lanzettlich |
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