Starkl Aschbach & Frauenhofen haben derzeit auch am Sonntag geöffnet! MEHR INFOS HIER
  • Apr
  • Aug
  • Dez
  • Feb
  • Jul
  • Jun
  • Jän
  • Mai
  • Mär
  • Nov
  • Okt
  • Sep
Kreative Pflanzenideen

Rosen & ihre schönsten Begleitpflanzen


April - August
Rosen sind die Königinnen des Gartens – aber erst in der richtigen Gesellschaft entfalten sie ihr volles Potenzial. Die passenden Begleitpflanzen machen nicht nur optisch mehr her, sie können Rosen sogar aktiv beim Wachstum unterstützen, Schädlinge fernhalten und Lücken zwischen den Blütezeiten elegant überbrücken. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen perfekt zu Rosen passen – und warum.
Funktion & Optik

Warum Begleitpflanzen für Rosen so wichtig sind

Rosen sind anspruchsvoll: Sie brauchen nährstoffreichen Boden, ausreichend Wasser und vor allem eines, den richtigen Nachbarn.

Einige Begleitpflanzen wirken regelrecht wie natürliche Schutzschilde – sie halten Blattläuse fern, lockern den Boden auf, beschatten die Wurzeln und fördern nützliche Insekten.

Andere übernehmen eine eher ästhetische Rolle: Sie füllen Lücken, wenn die Rose noch nicht in Blüte steht, oder schaffen ein harmonisches Farbbild rund um die Hauptattraktion.

Funktion & Optik

Begleitpflanzen, die das Rosenwachstum aktiv fördern

Katzenminze (Nepeta) ist wohl die klassischste Begleitpflanze für Rosen. Ihr ätherisches Öl hält Blattläuse auf Abstand, ihre blauen Blütenähren ergänzen warme Rosensorten wunderschön. Sie eignet sich ideal als Einfassung von Rosenbeeten und blüht von Mai bis weit in den Herbst hinein – damit überbrückt sie auch Pausen zwischen zwei Rosenfloren.

Salbei (Salvia) wirkt ähnlich: Sein intensiver Duft verwirrt Schädlinge und lockt gleichzeitig Bienen und Hummeln an, die auch die Rosen bestäuben. Blauer Salbei neben einer roten oder rosafarbenen Rose – ein Klassiker, der immer funktioniert.

Lavendel ist ebenfalls ein bewährter Rosenbegleiter: Er meidet Staunässe genauso wie die Rose, bevorzugt sonnige Standorte und verströmt einen Duft, der Läuse und andere Schädlinge fernhält. Optisch entsteht ein traumhaft provenzalischer Look.

Frauenmantel (Alchemilla mollis) schließt als niedrige Staude den Boden rund um Rosenstöcke, hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut – ganz ohne chemische Hilfe. Sein gelblich-grüner Blütenschleier wirkt als eleganter Kontrast zu kräftigen Rosenfarben.

Knoblauch und Schnittlauch sind im Rosenbeet weniger bekannt, aber hochwirksam: Zwiebelpflanzen gelten als natürliche Blattlausabwehr und können direkt zwischen Rosenstöcken gepflanzt werden, ohne zu stören.

Verträumte Stimmung

Begleitpflanzen für das romantische Rosenbeet

Rittersporn (Delphinium) ist der ideale Hintergrundpartner für Rosen. Seine hohen, blauen bis violetten Blütenkerzen bilden einen atemberaubenden Kontrast zu weißen, rosa oder cremefarbenen Rosen und verleihen dem Beet Höhe und Struktur. Am schönsten wirkt er in Kombination mit Englischen Rosen, die mit ihrer vollen, nostalgischen Blütenform besonders gut zu der romantischen Gesamtstimmung passen.

Fingerhut (Digitalis) übernimmt ebenfalls die Höhenstaffelung im Beet und passt mit seinen glockenförmigen Blüten in lila, rosa oder weiß perfekt zu altrosa oder purpurnen Rosensorten. Er blüht im Frühsommer und überbrückt so die Zeit, bis die Rosen richtig in Fahrt kommen.

Schleierkraut (Gypsophila) ist der zarte Gegenpol zur kraftvollen Rose: Seine luftigen, weißen Blütenwolken umhüllen die Rosenstöcke wie ein feiner Schleier und betonen besonders rote und dunkelrosa Sorten. Als Schnittblume macht es sich übrigens genauso gut in der Vase wie im Beet.

Glockenblumen (Campanula) begeistern mit ihren zartblauen bis violetten Blüten und harmonieren besonders gut mit weißen oder cremefarbenen Rosen. Niedrige Arten eignen sich als Bodendecker am Beetrand, hohe Arten als Beetmitte-Füllung.

bis in den herbst

Begleitpflanzen für eine längere Blütensaison

Astern sichern die zweite Hälfte der Gartensaison: Wenn die Rosen ihre letzte Flor abschließen, übernehmen Astern ab August bis in den Oktober. In rosa, lila und weiß passen sie farblich hervorragend zu Beetrosen und halten das Beet bis zum ersten Frost lebendig.

Storchschnabel (Geranium) blüht schon früh im Jahr und schließt damit die Lücke vor der ersten Rosenblüte. Sie ist winterhart, pflegeleicht und bildet dichten Bewuchs, der Unkraut unterdrückt.

Fetthenne (Sedum) blüht ab August in rosa bis dunkelrot und übernimmt damit nahtlos, wenn die Rosen ihre zweite Flor abschließen. Ihre blaugrünen, fleischigen Blätter bilden bereits vorher einen schönen Kontrast und als Bienenmagnet wertet sie das Beet ökologisch auf. Ideal als Vordergrundpflanze oder Beetrandeinfassung, besonders schön neben Beetrosen oder als Unterpflanzung von Hochstammrosen.

Blauschwingel (Festuca glauca) eignet sich hervorragend als kompakte Vordergrundpflanze – sein blaugrünes Laub kontrastiert besonders schön mit rosa oder roten Rosen.

Federgras (Stipa tenuissima) bringt mit seinen seidig-goldenen Halmen Leichtigkeit ins Beet und wirkt traumhaft neben cremefarbenen oder weißen Sorten. Chinaschilf (Miscanthus) übernimmt als hochwüchsiges Gras die Hintergrundrolle – seine Herbstfärbung und Blütenstände ergänzen spätblühende Rosen und Astern perfekt. Calamintha (Calamintha nepeta, Steinquendel) bildet von Juli bis Oktober eine luftige Wolke aus winzigen weißen bis zartrosa Blüten – ähnlich wie Schleierkraut.

Calamintha (Calamintha nepeta, Steinquendel) bildet von Juli bis Oktober eine luftige Wolke aus winzigen weißen bis zartrosa Blüten – ähnlich wie Schleierkraut, aber langlebiger und dabei ein echter Bienenmagnet. Ihr minziger Duft hält zudem Schädlinge auf Abstand. Als kompakter Polsterbildner eignet sie sich ideal als Beetrand-Einfassung zwischen Rosenstöcken, besonders schön neben Sorten in apricot, lachs oder hellrosa.

bis in den herbst

Begleitpflanzen für Kletterrosen & Rosenbögen

Wer Kletterrosen an Bögen, Zäunen oder Pergolen zieht, hat die schönste Kombinationsmöglichkeit überhaupt: Clematis. Die Waldrebe klettert an denselben Strukturen empor wie die Kletterrose und blüht oft zu unterschiedlichen Zeiten – ein und dieselbe Pergola erstrahlt so über Monate in wechselnden Blütenwellen.

Besonders stimmig: eine weiße Kletterrose mit einer dunkelvioletten Clematis 'Jackmanii' oder einer hellblauen 'Perle d'Azur'.

Wichtig: Clematis braucht kühle Wurzeln und warmen Kopf – also Füße im Schatten, Triebe in der Sonne. Das lässt sich durch eine niedrige Bodendecker-Pflanzung am Fuß der Pergola leicht lösen.

naturnahe Beete

Begleitpflanzen für Strauchrosen, naturnahe Beete & Hochstammrosen

Begleitpflanzen für Strauchrosen & naturnahe Beete

Strauchrosen wirken am schönsten in naturnahen, leicht wilden Pflanzungen. Hier empfehlen sich: Storchschnabel (Geranium) als flächige Unterpflanze, Schafgarbe (Achillea) in gelb oder weiß für einen sommerlich-wilden Charakter, Duftnessel (Agastache) als hochwüchsige Ergänzung mit Lavendelduft sowie Wilde Malve (Malva sylvestris) für ein romantisch-wiesenhaftes Bild.

Begleitpflanzen für Hochstammrosen

Hochstammrosen stehen frei und brauchen am Fuß eine bewusste Unterpflanzung, die optisch und ökologisch sinnvoll ist. Hier bewähren sich Katzenminze, Lavendel, Storchschnabel und niedrige Gräser wie Blauschwingel. Sie kaschieren den Stamm, halten den Boden bedeckt und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.

Aus Österreich

Rosen bei STARKL

Das STARKL-Rosensortiment umfasst alle wichtigen Typen für jeden Garten und Standort – von kompakten Beetrosen und bodendeckenden Bodendeckerrosen über klassische Edelrosen bis hin zu romantischen Englischen Rosen, duftenden Strauchrosen und rankenden Kletterrosen und Ramblerrosen. Wer Besonderes sucht, wird bei den Orientalischen Rosen und den Essbaren Rosen fündig – Letztere sind nicht nur hübsch, sondern auch kulinarisch nutzbar.

Mit der richtigen Begleitpflanzung wird das Rosenbeet nicht nur schöner – es wird auch robuster, pflegeleichter und ökologisch wertvoller. Wer einmal erlebt hat, wie ein gut zusammengestelltes Rosen-Pflanzenbild über Monate hinweg blüht, möchte nie mehr darauf verzichten. 

Wann werden Rosen über den Pflanzenversand verschickt?

Die Rosen können bequem online bestellt und nach Hause geliefert werden. Rosen im Versand werden wurzelnackt verschickt. Wurzelnackte Pflanzen dürfen nur bis 25 Grad verschickt werden, daher legt der Versand im Sommer eine Pause ein und verschickt erst ab Herbst wieder Rosen! 

Rosen in unseren Starkl-Gartencentern ganzjährig verfügbar

In unseren Starkl Gartencentern finden Sie das ganze Jahr über eine riesige Auswahl an Rosen. Im Frühjahr blühen sie wunderschön - der perfekte Zeitpunkt sich gleich die passende Rose auszusuchen! 

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu "Begleitpflanzen für Rosen"

Die passenden Begleitpflanzen machen nicht nur optisch mehr her, sie können Rosen sogar aktiv beim Wachstum unterstützen, Schädlinge fernhalten und Lücken zwischen den Blütezeiten elegant überbrücken. Die Vorteile einer Kombination von Rosen mit Begleitpflanzen liegen vor allem in der höheren gestalterischen Wirkung sowie einer verringerten Ansteckungsgefahr für Rosenschädlinge.

Katzenminze hält Blattläuse auf Abstand, Salbei verwirrt Schädlinge und lockt gleichzeitig Bienen und Hummeln an, und Lavendel hält Läuse und andere Schädlinge durch seinen Duft fern. Lavendel schützt durch seinen Geruch vor Blattlausbefall, einen ähnlichen Effekt haben Salbei, Thymian und Ysop. Auch Knoblauch und Schnittlauch direkt zwischen den Rosenstöcken gepflanzt gelten als wirksame natürliche Blattlausabwehr.

Katzenminze ist wohl die klassischste Begleitpflanze für Rosen. Sie eignet sich ideal als Einfassung von Rosenbeeten und blüht von Mai bis weit in den Herbst hinein – damit überbrückt sie auch Pausen zwischen zwei Rosenfloren.

Blaue und lila Töne lassen den Garten größer wirken, weiß trennt verschiedene Farben optisch voneinander, gelb und Pastelltöne entfalten ihre Wirkung besonders im Halbschatten, und rot wirkt intensiv und zieht den Blick auf sich. Weiß wirkt hell und luftig, gelb wirkt heiter und sonnig, rot wirkt warm und kraftvoll und blau wirkt frisch und kühl.

Astern sichern die zweite Hälfte der Gartensaison: Wenn die Rosen ihre letzte Flor abschließen, übernehmen die Astern ab August bis in den Oktober. Storchschnabel blüht schon früh im Jahr und schließt damit die Lücke vor der ersten Rosenblüte. Blühende Stauden wie Rittersporn, Glockenblumen oder Katzenminze bringen vor der Rosenblüte Farbe in den Garten, nach der Blüte können passende Begleiter die Zeit bis zum zweiten Rosenflor überbrücken.

Rittersporn ist der ideale Hintergrundpartner für Rosen. Seine hohen, blauen bis violetten Blütenkerzen bilden einen atemberaubenden Kontrast zu weißen, rosa oder cremefarbenen Rosen und verleihen dem Beet Höhe und Struktur. Am schönsten wirkt er in Kombination mit Englischen Rosen. Schleierkraut umhüllt die Rosenstöcke wie ein feiner Schleier und betont besonders rote und dunkelrosa Sorten.

Clematis klettert an denselben Strukturen empor wie die Kletterrose und blüht oft zu unterschiedlichen Zeiten – ein und dieselbe Pergola erstrahlt so über Monate in wechselnden Blütenwellen. Besonders stimmig: eine weiße Kletterrose mit einer dunkelvioletten Clematis 'Jackmanii' oder einer hellblauen 'Perle d'Azur'.

Bei Hochstammrosen bewähren sich Katzenminze, Lavendel, Storchschnabel und niedrige Gräser wie Blauschwingel. Sie kaschieren den Stamm, halten den Boden bedeckt und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.

Strauchrosen wirken am schönsten in naturnahen, leicht wilden Pflanzungen. Hier empfehlen sich Storchschnabel als flächiger Unterpflanzer, Schafgarbe in Gelb oder Weiß für einen sommerlich-wilden Charakter, Duftnessel als hochwüchsige Ergänzung mit Lavendelduft sowie Wilde Malve für ein romantisch-wiesenhaftes Bild.

Die Basis für eine erfolgreiche Kombination von Rosen mit Begleitpflanzen sind gleiche oder zumindest ähnliche Standortansprüche aller Pflanzen. Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen nicht den Rosenduft überdecken und auch farblich passen. Eine sorgfältige Abstimmung in Bezug auf Wuchshöhe, Blütezeit und Blütenfarbe sollte vorgenommen werden.

In der Nachbarschaft von Rosen sind auch Blumenzwiebeln von Frühjahrsblühern erlaubt. Diese bringen den ersten Frühjahrsflor ins Rosenbeet. Ein sehr beliebter Rosenbegleiter ist der Zierlauch (Allium) mit seinen farbenfrohen, kugelförmigen Blütenständen.

Wurzelnackte Pflanzen dürfen nur bis 25 Grad verschickt werden, daher legt der Versand im Sommer eine Pause ein und verschickt ab Herbst wieder Rosen. In den STARKL-Gartencentern sind Rosen ganzjährig verfügbar.

Warenkorb