Zierbirne 'Chanticleer'
| Botanischer Name | Pyrus calleryana 'Chanticleer' |
|---|---|
| Habitus | schmal, kegelförmige Krone |
| Wuchshöhe | bis 12m |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Wurzel | Tiefwurzler |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Schmuckbirne 'Chanticleer' – Pyrus calleryana 'Chanticleer' | schmal-kegelförmige Krone | weiße Frühlingsblüte | spektakuläre Herbstfärbung | stadtklimafest | bienenfreundlich | winterhart
Die Schmuckbirne 'Chanticleer' ist einer der vielseitigsten und stadtklimafestesten Blütenbäume der gemäßigten Zone – und ein echter Vierjahreszeitenbaum. 1956 in den USA aus der chinesischen Wildbirne (Pyrus calleryana) selektiert, hat sie sich seither als bewährter Straßen-, Allee- und Gartensolitär weltweit durchgesetzt. Ihre Kombination aus üppiger Frühlingsblüte, glänzendem Sommerlaub und spektakulärer Herbstfärbung macht sie zu einem der vollständigsten Zierbäume überhaupt.
Mit einer Wuchshöhe von 7–12 m bei nur 4–5 m Breite entwickelt 'Chanticleer' zunächst eine schmale, gleichmäßige Kegelkrone, die mit zunehmendem Alter etwas breiter und locker pyramidal wird – eine natürliche Eleganz, die kaum Formschnitt erfordert. Als Tiefwurzler ist sie außergewöhnlich standfest und windfest; selbst befestigte Standorte werden toleriert.
Blüte
Von Ende April bis Anfang Mai ist die gesamte Krone mit dichten, weißen Blütendolden übersät – zahllose, bis zu 2 cm große Einzelblüten, die noch vor oder gleichzeitig mit dem Laubaustrieb erscheinen und dem Baum eine fast unwirkliche, wolkige Wirkung verleihen. Die Blüten verströmen einen zarten Duft und sind eine wichtige Bienenweide im Frühjahr.
Sommerlaub & Herbstfärbung
Das oval-zugespitzte, dunkelgrün glänzende Laub bleibt außergewöhnlich lange haften und verleiht dem Baum auch im Sommer einen gesunden, sattgrünen Auftritt. Im Herbst vollzieht sich ein fulminanter Farbwechsel: Das Laub wechselt von Gelb über Orange bis hin zu leuchtendem Purpurrot – eines der schönsten Herbstspektakel unter den Stadtbäumen, das oft bis weit in den Spätherbst anhält.
Frucht
Im Sommer reifen kleine, kugelrunde, grünbraune Birnchen von ca. 1 cm Durchmesser – für den Menschen unattraktiv, aber eine willkommene Vogelnahrung in der Übergangszeit.
Standort & Boden
Vollsonnig bis absonnig. Außergewöhnlich bodentolerant: gedeiht auf nahezu allen durchlässigen Böden von sandig bis lehmig, sauer bis kalkhaltig, nährstoffarm bis nährstoffreich – auch auf trockenen Standorten. Stadtklimafest, hitzeverträglich, luftverschmutzungsresistent, salztoleriert und nahezu krankheitsfrei. Ideal für Straßen, Alleen, Einfahrten, Vorgärten und beengte städtische Verhältnisse.
Rückschnitt
In der Regel nicht erforderlich – die natürliche Kegelform bleibt weitgehend von selbst erhalten. Bei Bedarf leicht auslichten: reibende oder steil aufrechte Konkurrenztriebe im Spätwinter entfernen. Die Sorte ist schnittverträglich; stärkere Eingriffe im Spätwinter vor dem Austrieb vornehmen. Schnitt- und Sägewunden mit Wundverschlussmittel versorgen.
Winterhärte
Gut winterhart bis ca. −20 °C. Achtung: Bei sehr langen Frostperioden und auf trockenen Böden kann Frostgefährdung auftreten – auf frischen Böden und mit Mulchschutz im Wurzelbereich kein Problem.
| Blüte | Weiß |
|---|---|
| Blütenzeit | April - Mai |
| Frucht | grünbraune Birnchen, Vogelnahrung |
|---|---|
| Essbarkeit | nicht essbar |
| Fruchtreife | August, September, Oktober |