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Maulbeerbaum

Morus alba
1.270,00 €
inkl. MwSt
Gartencenter
Verfügbar verfügbar

Botanischer Name Morus alba
Habitus rundliche bis breit-halboffene, malerische Krone
Wuchshöhe bis 15m
Standort sonnig
Wurzel Herzwurzler
Bienennährpflanze ja
Winterhart ja
Frisch vom Feld ja

Weißer Maulbeerbaum – Morus alba | essbare weiße Früchte | goldgelbe Herbstfärbung | insektenfreundlich | Vogelmagnet | hitzeverträglich | stadtklimafest | Zukunftsbaum | winterhart

Der Weiße Maulbeerbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit – seit über 4.500 Jahren in China kultiviert, seit dem 12. Jahrhundert in Mitteleuropa beheimatet und über Jahrhunderte als wertvoller Obst- und Nutzbaumm geschätzt. Heute erlebt Morus alba seine Renaissance als Klimabaum der Zukunft: Trockenheit, Hitze, karge Böden, städtische Belastungen – kaum ein anderer Laubbaum bewältigt diese Herausforderungen so souverän und liefert dabei gleichzeitig essbare Früchte und ökologischen Nutzen. Zu Unrecht geriet er in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit – es ist höchste Zeit, ihm seinen Platz im Garten zurückzugeben.

Mit 8–15 m Höhe und 4–8 m Breite entwickelt Morus alba eine rundliche bis breit-halboffene, malerische Krone mit charakteristisch gefurchter, grauer Rinde und kräftigen, unregelmäßig verzweigten Ästen – ein Solitärbaum mit Charakter und Substanz, der mit zunehmendem Alter immer eindrucksvoller wird. Als Herzwurzler standfest und mit gutem Anwurzelvermögen.

Laub & Herbstfärbung

Das herzförmige, glänzend hellgrün bis dunkelgrüne Laub – oft vielgestaltig gelappt an jungen Trieben – ist rau anzufassen und verleiht dem Baum eine lebendige, üppige Sommererscheinung. Im Herbst verwandelt es sich in ein warmes Goldgelb – ein harmonischer, strahlender Saisonabschluss.

Blüte & Insektenwert

Von Mai bis Juni erscheinen unscheinbare, grünlich-weiße, hängende Kätzchen – als wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Insekten im Frühsommer geschätzt, auch wenn die Blüten für das menschliche Auge wenig spektakulär sind.

Essbare Früchte & Vogelmagnet

Ab August reifen die charakteristischen, brombeerähnlichen, weißen bis cremegelben Früchte – süßlich-aromatisch im Geschmack, frisch genossen oder für Säfte, Wein und Backwaren geeignet. Nicht lagerfähig und daher am besten direkt vom Baum genossen. Die Früchte sind ein unverzichtbarer Vogelmagnet und ernähren Amseln, Drosseln und viele andere Singvögel in der Hochsommerzeit.

Standort & Boden

Vollsonnig und windgeschützt, warm. Bevorzugt durchlässige, kalkhaltige, nährstoffreiche Böden – gedeiht aber auch auf nährstoffarmen, sandigen und trockenen Substraten ausgesprochen gut. Trockenheits- und hitzeverträglich, stadtklimafest und anspruchslos. Keine Überpflasterung direkt im Wurzelbereich. Staunässe meiden.

Rückschnitt

Morus alba ist gut schnittverträglich und lässt sich problemlos in der Höhe begrenzen. Schnitte am besten im späten Winter oder zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb vornehmen: überkreuzende, schwache oder abgestorbene Äste entfernen, die Krone bei Bedarf auslichten. Starke Eingriffe im Frühjahr vermeiden, da der Baum dann im Saft steht.

Blüte grünlich-weiße, hängende Kätzchen
Blütenzeit Mai-Juni

Frucht brombeerähnlichen, weißen bis cremegelben Früchte

Blatt herzförmige, glänzend hellgrün bis dunkelgrüne Laub, im Herbst goldgelb
Eigenschaften Blatt mit Herbstfärbung
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