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Kaum ein Obstbaum kündigt den Frühling so eindrucksvoll an wie Kirsche und Weichsel: Schon im April bedecken sie sich mit einem Flor weißer Blüten, bevor das Laub austreibt. Wenige Wochen später folgen die Früchte – und wer einmal eine Kirsche direkt vom eigenen Baum genossen hat, weiß, warum Supermarktkirschen dagegen blass wirken.

Kirsche oder Weichsel?

Süßkirschen (Prunus avium) tragen große, süße Früchte und werden je nach Sorte und Unterlage 4–8 m hoch. Sie eignen sich für sonnige, warme Lagen und brauchen – bis auf wenige selbstfruchtbare Sorten – eine zweite Sorte als Bestäuber. Weichseln (Prunus cerasus), auch Sauerkirschen genannt, bleiben deutlich kompakter: Viele Sorten werden nur 2–3 m hoch und sind selbstfruchtbar – damit ideal für kleinere Gärten, Terrassen und die Tophaltung. Ihr säuerliches Aroma macht sie zur ersten Wahl für Marmeladen, Kompott, Kuchen und den klassischen Weichselbrand.

Standort & Pflege

Beide vertragen sich gut in der Pflege: vollsonniger Standort, humoser, gut durchlässiger Boden, windgeschützt wenn möglich. Staunässe ist für beide ein Problem. Beim Schnitt gilt für Kirschen: möglichst wenig und nur im Sommer nach der Ernte schneiden, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Weichseln vertragen auch einen stärkeren Rückschnitt.

 
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