| Botanischer Name | Ginkgo biloba |
|---|---|
| Habitus | schlank kegelförmig |
| Wuchshöhe | bis 20m |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Wurzel | Tiefwurzler |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Ginkgobaum – Ginkgo biloba | unverwechselbares Fächerblatt | spektakuläre Goldgelb-Herbstfärbung | lebendes Fossil | stadtklimafest | sehr winterhart
Der Ginkgo ist einer der ältesten und faszinierendsten Bäume der Welt – ein lebendes Fossil, das seit über 200 Millionen Jahren nahezu unverändert überlebt hat und damit die Dinosaurier überdauerte. Ursprünglich aus China stammend, ist Ginkgo biloba botanisch ein Nadelgehölz, das wie ein Laubbäum wirkt – und in seiner Einzigartigkeit unter allen Bäumen der gemäßigten Zone ohnegleichen ist.
Mit 15–20 m Höhe und 10–15 m Breite wächst er zunächst schlank kegelförmig, mit zunehmendem Alter entwickelt sich die Krone breiter und malerisch unregelmäßig – jeder Ginkgo ein Individuum. Als Tiefwurzler mit kräftigem Pfahlwurzelsystem außergewöhnlich standfest und windfest. Die graubraune Rinde – anfangs glatt, mit den Jahren tief gefurcht mit charakteristischen Korkleisten – ist ein dekoratives Ganzjahreselement.
Unverwechselbares Blattwerk & goldgelbe Herbstfärbung
Die fächerförmigen, zweilappigen Blätter – das unverwechselbare Erkennungszeichen des Ginkgo – erscheinen im Frühjahr in einem frischen Gelbgrün, entwickeln sich zu einem satten, ruhigen Sommergrün und verwandeln sich im Oktober in ein leuchtendes, reines Goldgelb – eines der spektakulärsten und homogensten Herbstspektakel aller Laubbäume. Die Blätter fallen charakteristisch fast gleichzeitig innerhalb weniger Tage.
Zweihäusig & Früchte
Der Ginkgo ist zweihäusig – männliche und weibliche Bäume stehen getrennt. Im Handel werden fast ausschließlich männliche Exemplare angeboten, da die Früchte weiblicher Bäume beim Zerfall einen unangenehmen Geruch entwickeln. Männliche Bäume sind fruchtlos und daher wartungsärmer.
Standort & Boden
Sonnig bis halbschattig, warm. Ausgesprochen anspruchslos und bodentolerant: von sandig bis lehmig, schwach sauer bis neutral. Trockenheitsverträglich nach der Etablierung, hitzefest, stadtklimafest, rauchhart und windbeständig – ein echter Klimabaum der Zukunft. Keine Staunässe, ausreichend Wurzelraum einplanen.
Rückschnitt
In der Regel nicht erforderlich – der Ginkgo entwickelt seine charaktervolle Form von selbst. Bei Bedarf im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb schneiden.
| Frucht | nur bei weiblichen Exemplaren |
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| Blatt | fächerförmige, zweilappige Blätter, im Herbst leuchtend Goldgelb |
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| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde, Blatt mit Herbstfärbung |