| Botanischer Name | Acer ginnala |
|---|---|
| Habitus | mehrstämmig - breitwüchsig, einstämmig - breit kegelförmig |
| Wuchshöhe | bis 7 m |
| Standort | sonnig, halbschattig, schattig |
| Wurzel | Flachwurzler |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Feuerahorn – Acer ginnala | spektakuläre Herbstfärbung | duftende Blüten | stadtklimafest | bienenfreundlich | winterhart
Der Feuerahorn verdankt seinen Namen dem wohl eindrucksvollsten Herbstschauspiel unter den heimischen Ziergehölzen: Das glänzend dunkelgrüne, dreilappige Laub verwandelt sich im Oktober in ein leuchtendes Scharlachrot bis Feuerrot – und setzt damit den Garten buchstäblich in Brand. Kein Wunder, dass Acer ginnala zu den beliebtesten Solitärgehölzen für Garten, Park und Stadtbegrünung zählt.
Ursprünglich aus Nordchina, der Mandschurei und Japan stammend – daher auch unter den Namen Amur-Ahorn oder Tatarischer Steppenahorn bekannt – wächst der Feuerahorn als mehrstämmiger Großstrauch oder Kleinbaum mit dicht verzweigter, abgerundeter bis schirmförmiger Krone. Er erreicht Wuchshöhen von 6–7 m bei einer Breite von 4–6 m und legt dabei 25–35 cm pro Jahr zu. Je nach Erziehung – als naturbelassener Vielstämmer oder gezogen auf einen Stamm – entwickelt er eine ganz unterschiedliche, stets malerische Erscheinung.
Blüte & Frucht
Im Mai erscheinen cremeweiße, angenehm duftende Blüten in lockeren Dolden – eine wichtige Bienenweide im Frühjahr. Besonders dekorativ: Die geflügelten Früchte (Doppelsamara) färben sich ab August in einem leuchtenden Rot und setzen sich reizvoll vom sommergrünen Laub ab. Auch die rotbraune, charaktervoll gemaserte Rinde ist ein Zierelement, das den Feuerahorn selbst im Winter sehenswert macht.
Standort & Boden
Sonnig bis halbschattig; an einem sonnigen Standort entfaltet sich die Herbstfärbung am intensivsten. Anspruchslos gegenüber dem Boden – verträgt trockene bis leicht feuchte, durchlässige Böden. Nicht zu kalkhaltig sollte der Untergrund sein; ein leicht saurer bis neutraler Boden ist ideal. Staunässe ist zu vermeiden.
Pflege
Der Feuerahorn ist ausgesprochen pflegeleicht und robust: hitzeverträglich, stadtklimafest, wind- und rauchhart sowie salztoleriert. Als Flachwurzler wurzelt er fein und dicht – was ein gutes Anwachsen begünstigt. In den ersten Jahren regelmäßig gießen, später nur in anhaltenden Trockenperioden. Eine Kompostgabe im Frühjahr unterstützt den Wuchs.
Rückschnitt
Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht zwingend erforderlich. Bei Bedarf kann der Feuerahorn im Spätwinter oder unmittelbar nach der Blüte problemlos in Form gehalten oder ausgelichtet werden – er ist gut schnittverträglich und lässt sich sowohl als naturbelassener Strauch als auch als Formgehölz kultivieren. Schnitt- und Sägewunden mit einem Wundverschlussmittel versorgen.
Verwendung
Ideal als Solitär, in Gruppen- oder Reihenpflanzung sowie als ungewöhnliches, schnittverträgliches Heckenelement. Eignet sich hervorragend für Vorgärten, Einfahrten, Grundstücksgrenzen, Parks und Firmengelände. Auch als Vogel- und Nistgehölz wertvoll.
| Blüte | klein, unscheinbar, grünlich |
|---|---|
| Blütenzeit | April-Mai |
| Frucht | rötliche Fruchtflügel |
|---|
| Blatt | dunkelgrün, dreilappig, glänzend |
|---|---|
| Eigenschaften | Blatt mit Herbstfärbung |