| Botanischer Name | Acer pseudoplatanus |
|---|---|
| Habitus | breitkronig, ausladend |
| Wuchshöhe | bis 30m |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Wurzel | Herzwurzler |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Bergahorn – Acer pseudoplatanus | imposanter Großbaum | goldgelbe Herbstfärbung | hohe ökologische Bedeutung | bienenfreundlich | windresistent | sehr winterhart
Der Bergahorn ist einer der stattlichsten und ökologisch wertvollsten heimischen Laubbäume Mitteleuropas – und ein Baum, der mit zunehmendem Alter immer eindrucksvoller wird. Mit Wuchshöhen von 25–30 m, in idealen Lagen bis zu 40 m, und einer breit-ovalen, dichten, gleichmäßigen Krone von 15–20 m Breite ist er ein klassischer Parkbaum, imposanter Solitär und zuverlässiger Schattenspender für großzügige Gärten, Parkanlagen und Straßenräume. Seine Lebensspanne von bis zu 500 Jahren macht ihn zu einem der langlebigsten Laubbäume überhaupt.
Der Name pseudoplatanus – „falsche Platane" – verweist auf die Ähnlichkeit der Blätter mit jenen der Platane. Ein weiteres unverwechselbares Merkmal: Die graubraune bis gelbbraune Rinde blättert im Alter in charakteristischen Schuppen ab – ähnlich der Platane – und verleiht dem Stamm eine malerische, lebendige Textur.
Blüte – nektar- und insektenreich
Von Mai bis Juni erscheinen gelbgrüne, dichtblütige, hängende Rispen von 8–15 cm Länge – unscheinbarer als beim Spitzahorn, aber nektarreich und von hohem ökologischem Wert: 17 Wildbienenarten und 37 Schmetterlingsarten profitieren nachweislich vom Bergahorn als Nahrungsquelle. Die Blüten erscheinen gleichzeitig mit oder kurz nach dem Laubaustrieb. Im September/Oktober reifen die typischen, weit gespreizten Flügelfrüchte (Samara), die bis Dezember am Baum hängen und vom Wind verbreitet werden.
Laub & Herbstfärbung
Das dunkelgrüne, fünflappig-gezackte, derbe Laub – bis 20 cm lang, ohne Milchsaft im Blattstiel (Unterschied zum Spitzahorn) – bildet eine außergewöhnlich dichte, lichtundurchlässige Krone. Im Oktober verwandelt es sich nach den ersten Frostnächten rasch in ein leuchtendes Goldgelb – ein warmer, strahlender Herbstabschluss.
Standort & Boden
Sonnig bis halbschattig – in der Jugend auch schattenverträglich, im Alter lichtbedürftiger. Bevorzugt tiefgründige, lehmige, nährstoffreiche, frische bis feuchte Böden von schwach sauer bis alkalisch. Verträgt auch kurzzeitige Überflutung und Teilbepflasterung. Arme Sandböden und schwere Tonböden sowie Staunässe meiden. Als Herz- bis Senkerwurzler mit hoher Feinwurzelintensität außergewöhnlich standfest – einer der windresistentesten Laubbäume überhaupt, auch für exponierte und windreiche Lagen bestens geeignet.
Rückschnitt
Wie bei allen Ahornarten Schnitte im Frühjahr und Frühsommer vermeiden – der Baum steht zu dieser Zeit im Saft. Korrekturen am besten im Spätherbst nach dem Laubfall oder im Sommer nach dem Johannistrieb vornehmen. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Schnitt- und Sägewunden umgehend mit Wundverschlussmittel versorgen.
| Blüte | gelbgrün |
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| Blütenzeit | Mai - Juni |
| Frucht | geflügelte Früchte |
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| Blatt | lang, gestielt, dunkelgrün; Herbstfärbung: Gelb |
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| Eigenschaften | Blatt mit Herbstfärbung |