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Die 10 schönsten Ziersträucher im Frühsommer
Deutzie / Perlendeutzie
Die Perlendeutzie gehört zu den beliebtesten Blütensträuchern im Frühsommer. Ihre zahlreichen weißen oder zartrosa Sternblüten erscheinen im Mai und Juni in großer Fülle und lassen den gesamten Strauch beinahe leuchten. Besonders attraktiv wirkt die Deutzie in kleinen Gruppen oder als lockere Blütenhecke. Sie gilt als robust, winterhart und pflegeleicht. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte sorgt dafür, dass sie kompakt bleibt und im nächsten Jahr erneut reich blüht. Auch Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten gerne.
Weigelie
Die Weigelie begeistert mit ihren glockenförmigen Blüten, die je nach Sorte in Rosa, Rot, Weiß oder kräftigem Pink erscheinen.
Viele Sorten zeigen sogar eine zweite Nachblüte im Sommer. Durch ihren dichten Wuchs eignet sich die Weigelie hervorragend als Blütenhecke oder als Hintergrundpflanze im Staudenbeet. Sie ist äußerst schnittverträglich und unkompliziert in der Pflege. Besonders Hummeln und Bienen schätzen die nektarreichen Blüten.
Etagen-Schneeball
Der Etagen-Schneeball zählt zu den elegantesten Ziersträuchern im Garten. Charakteristisch sind seine waagerecht angeordneten Äste, die ihm eine außergewöhnliche Etagenform verleihen. Die weißen Blütenteller erscheinen im Frühsommer und wirken besonders edel.
Der Strauch eignet sich ideal als Solitärpflanze in modernen oder naturnahen Gärten. Im Herbst überzeugt er zusätzlich mit einer attraktiven roten Laubfärbung. Da seine natürliche Wuchsform besonders dekorativ ist, sollte er möglichst wenig geschnitten werden.
Spiere / Prachtspiere
Die Spiere ist ein vielseitiger und äußerst pflegeleichter Zierstrauch. Je nach Sorte zeigt sie weiße, rosa oder kräftig pinke Blüten, die den Garten im Frühsommer beleben. Besonders beliebt sind kompakte Sorten für niedrige Hecken oder flächige Pflanzungen. Die Spiere wächst dicht und gleichmäßig und eignet sich daher hervorragend zur Gartengestaltung. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr fördert einen buschigen Wuchs und eine reiche Blüte. Zudem gilt sie als bienenfreundlich und insektenfreundlich.
Duftender Gartenjasmin / Pfeifenstrauch
Der Duftende Gartenjasmin ist vor allem wegen seines intensiven, süßen Duftes beliebt. Seine weißen Blüten erinnern optisch an den Echten Jasmin (Jasminum officinale) und erscheinen meist im Juni. Besonders an warmen Abenden verbreitet der Strauch ein angenehmes Aroma, weshalb er gerne in Sitzplatznähe gepflanzt wird. Der Pfeifenstrauch ist robust, winterhart und unkompliziert in der Pflege. Durch regelmäßiges Auslichten nach der Blüte bleibt er vital und blühfreudig.
Kolkwitzie
Die Kolkwitzie, auch Perlmuttstrauch genannt, beeindruckt mit ihrer üppigen rosa Blütenfülle. Während der Blütezeit wirken die überhängenden Zweige beinahe vollständig mit kleinen Blüten bedeckt.
Der Strauch hat einen natürlichen, lockeren Wuchs und passt besonders gut in naturnahe Gärten. Die Kolkwitzie ist anspruchslos und benötigt nur wenig Pflege. Gleichzeitig bietet sie zahlreichen Bienen und Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.
Duftflieder
Der Duftflieder gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Frühsommersträuchern. Seine großen Blütenrispen in Lila, Rosa oder Weiß verbreiten einen intensiven Duft, der sofort an klassische Bauerngärten erinnert. Flieder eignet sich hervorragend als Solitärstrauch oder als blühende Hecke. Besonders an sonnigen Standorten entwickelt er eine reiche Blüte. Verblühte Rispen sollten entfernt werden, damit die Pflanze ihre Kraft nicht in die Samenbildung investiert.
Holunder
Der Holunder ist nicht nur dekorativ, sondern auch ökologisch äußerst wertvoll. Seine großen cremeweißen bis rosafarbenen Blütendolden erscheinen im Frühsommer, locken zahlreiche Insekten an und können zu Sirup & Speisen verarbeitet werden. Später entwickeln sich daraus die bekannten dunklen Beeren, die gekocht verarbeitet werden können. Holunder eignet sich besonders gut für Naturgärten oder lockere Wildhecken. Der Strauch wächst kräftig und verträgt auch stärkere Rückschnitte problemlos.
Lavendel
Lavendel zählt zwar botanisch zu den Halbsträuchern, gehört im Frühsommergarten jedoch zu den absoluten Klassikern. Seine violettblauen Blüten und der intensive Duft sorgen für mediterranes Flair. Gleichzeitig ist Lavendel eine der wichtigsten Pflanzen für Bienen und Schmetterlinge. Er bevorzugt sonnige, trockene Standorte und benötigt nur wenig Wasser. Damit die Pflanze kompakt bleibt, sollte sie regelmäßig leicht zurückgeschnitten werden.
Bauernhortensie
Die Bauernhortensie beeindruckt mit ihren großen Blütenbällen, die in Blau, Rosa, Weiß oder Violett erscheinen können.
Besonders in halbschattigen Gartenbereichen sorgt sie für elegante Farbakzente. Hortensien lieben humose, feuchte Böden und benötigen ausreichend Wasser, vor allem an heißen Sommertagen. Je nach Bodenbeschaffenheit kann sich die Blütenfarbe verändern, insbesondere bei blauen Sorten. Durch ihre lange Blütezeit gehören Hortensien zu den beliebtesten Ziersträuchern für romantische Gartenanlagen.
Häufig gestellte Fragen zu "Ziersträucher im Frühsommer"
Der Frühsommer ist die blütenreichste Zeit für Ziersträucher. Besonders attraktive Vertreter sind Deutzie, Weigelie, Duftflieder, Duftender Gartenjasmin (Philadelphus), Kolkwitzie, Spiere, Etagen-Schneeball, Holunder, Lavendel und Bauernhortensie. Sie alle bringen von Mai bis Juni üppige Blüten, viele davon mit angenehmen Duft und hohem Nutzen für Bienen und Schmetterlinge.
Ganz oben auf der Duftskala stehen der Duftflieder (Syringa vulgaris) mit seinen großen, intensiv riechenden Rispen in Lila, Rosa oder Weiß sowie der Duftende Gartenjasmin (Philadelphus), dessen süßer Jasminduft besonders an warmen Abenden unverkennbar ist. Beide eignen sich daher hervorragend in der Nähe von Sitzplätzen oder Terrassen. Auch Lavendel verbreitet ein klassisch-mediterranes Aroma und zieht Bienen in großer Zahl an.
Deutzie, Weigelie, Kolkwitzie und Spiere gehören zu den unkompliziertesten Frühsommerblühern – sie sind winterhart, robust und kommen mit normalen Gartenbedingungen bestens zurecht. Ein einfacher Rückschnitt nach der Blüte reicht aus, um sie kompakt und blühfreudig zu halten. Auch der Holunder ist sehr anspruchslos und verträgt selbst kräftigere Rückschnitte problemlos.
Für kleinere Flächen, Terrassen oder Balkone empfehlen sich Zwergsorten: Zwergflieder 'Palibin', Zwerg-Bauernhortensie 'Little Blue'® oder 'Little White'®, Zwergweigelie 'All Summer Red'® oder 'Vintage Love'® sowie Zwerg-Gartenjasmin 'Little White Love'®. Diese Sorten bleiben kompakt, blühen aber genauso reichlich wie ihre größeren Verwandten. Wichtig ist ein ausreichend großer Topf mit guter Drainage.
Nahezu alle im Blogbeitrag vorgestellten Sträucher sind wertvolle Bienenwirte. Besonders hervorzuheben sind Lavendel, Deutzie, Weigelie, Kolkwitzie und Holunder – sie locken nicht nur Bienen, sondern auch Hummeln, Schmetterlinge und andere Nützlinge in großer Zahl an. Der Holunder ist zudem ökologisch besonders wertvoll, da er Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten bietet.
Der Etagen-Schneeball (Viburnum plicatum) ist dank seiner außergewöhnlichen, horizontal angeordneten Äste und eleganten Blütenteller eine der schönsten Solitärpflanzen im Frühsommergarten. Da seine natürliche Wuchsform besonders dekorativ ist, sollte er möglichst wenig geschnitten werden. Auch Kolkwitzie und Duftflieder wirken als frei wachsende Solitäre sehr reizvoll.
Ja – viele Frühsommerblüher eignen sich ausgezeichnet als blühende Hecke. Besonders bewährt haben sich Deutzie, Weigelie, Flieder und Spiere. Sie wachsen dicht, sind schnittverträglich und bieten im Frühsommer einen farbenreichen Sichtschutz. Weigelie überzeugt dabei sogar mit einer zweiten Nachblüte im Sommer.
Die ideale Pflanzzeit ist Frühjahr oder Herbst – bei milden Temperaturen und ausreichend Bodenfeuchtigkeit wachsen die Sträucher am besten an. Containerware aus dem Gartencenter kann grundsätzlich das ganze Jahr gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen besonders wichtig, bis die Pflanzen gut eingewurzelt sind.
Bei Bauernhortensien hängt die Blütenfarbe direkt vom pH-Wert des Bodens ab. In saurem Boden (pH unter 6) erscheinen die Blüten blau, in kalkhaltigem, alkalischem Boden eher rosa. Wer gezielt blaue Blüten möchte, kann spezielle Hortensienblauhalter aus dem Fachhandel einsetzen, die den Boden ansäuern. Hortensien lieben außerdem humose, feuchte Böden und benötigen an heißen Sommertagen besonders viel Wasser.
Da Frühjahrsblüher wie Flieder, Deutzie und Weigelie ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr am alten Holz anlegen, sollten sie immer unmittelbar nach der Blüte geschnitten werden – ein Schnitt im Herbst oder Frühjahr würde die fertigen Knospen entfernen und die Blüte ausfallen lassen. Der Holunder hingegen verträgt auch stärkere Rückschnitte zu verschiedenen Zeitpunkten problemlos.
Ja – Holunderblüten sind in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Aus den cremeweißen Blütendolden lässt sich aromatischer Sirup, Limonade, Gelee oder auch Hollerküchel herstellen. Die späteren dunklen Beeren können gekocht zu Saft, Marmelade oder Sirup verarbeitet werden. Roh sollten die Beeren nicht gegessen werden.
In allen STARKL Gartencentern steht Fachpersonal zur Verfügung, das bei der Auswahl des passenden Frühsommerblühers für den jeweiligen Standort, die Bodenbeschaffenheit und den verfügbaren Platz berät. Viele der vorgestellten Sorten sind als österreichische Eigenproduktion erhältlich – klimaangepasst und besonders robust.
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