Seifenkraut
| Botanischer Name | Saponaria ocymoides |
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| Habitus | niedrig, polsterförmig, überhängenden Trieben |
| Wuchshöhe | bis 20 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Aus der Heimat | ja |
Seifenkraut – Saponaria ocymoides | purpur-rosa | Dauerblüher | bienenfreundlich | vollständig winterhart
Das Seifenkraut trägt seinen Namen aus gutem Grund: Die Pflanze enthält Saponin – das gleiche Naturmittel, das in echter Seife steckt, und macht bei Kontakt mit Wasser tatsächlich eine leichte Seifenwirkung. Historisch wurde es als natürliches Reinigungsmittel verwendet. Im Garten ist es vor allem für seine üppige, purpur-rosafarbene Blüte von Mai bis August bekannt, die Mauerkronen, Böschungen und Steingärten über Monate in ein sommerliches Blütenmeer verwandelt.
Die locker überhängenden Triebe machen es besonders schön für Mauerkronen, wo sie elegant herabhängen. In Gruppen gepflanzt bildet es dichte, teppichförmige Matten, die Unkraut unterdrücken.
Mit einem Pflanzabstand von ca. 30 cm (10 Stk./m²) schließt sich die Fläche schnell.
Rückschnitt nach der Blüte
Nach der Hauptblüte (Juli/August) kräftig zurückschneiden – das hält die Polster kompakt und kann eine leichte Nachblüte anregen. Im Frühjahr zur Forsythienblüte abgestorbene Triebe entfernen.
sehr genügsam; keine regelmäßige Düngung nötig, nur bei längerer Trockenheit wässern
Rückschnitt nach der Blüte empfehlenswert zur Formhaltung und Förderung des Neuaustriebs
| Blüte | purpur-rosa |
|---|---|
| Blütenzeit | Mai - August |
| Blatt | grün, klein, elliptisch, ganzrandig |
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