| Botanischer Name | Pinus nigra austriaca |
|---|---|
| Habitus | kegelförmig |
| Wuchshöhe | bis 30m |
| Standort | sonnig |
| Wurzel | Tiefwurzler |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Österreichische Schwarzkiefer – Pinus nigra austriaca | dunkle, lange Nadeln | dekorative Zapfen | kegelförmige Krone | immergrün | Vogelnährgehölz | extrem robust | stadtklimafest | Zukunftsbaum | sehr winterhart
Die Österreichische Schwarzkiefer ist eine der robustesten, anpassungsfähigsten und stadtklimafestesten Nadelbaumarten überhaupt – und ein echter Heimbaum: In den Kalkgebirgen Österreichs, von den Alpenvorländern bis in Lagen von 1.600 m, ist Pinus nigra austriaca seit Jahrtausenden heimisch und hat dabei eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit entwickelt, die kein anderer Nadelbaum so konsequent vereint. Hitze, Trockenheit, Kalk, Wind, Luftverschmutzung und Streusalz – die Schwarzkiefer ist unbeeindruckt.
Mit 20–30 m Höhe und 8–10 m Breite wächst sie zunächst kegelförmig, mit zunehmendem Alter malerisch breit-schirmförmig mit abgeflachter Krone – eine der charaktervollsten und imposantesten Silhouetten unter den mitteleuropäischen Nadelbäumen. Als Tiefwurzler mit kräftigem Pfahlwurzelsystem außergewöhnlich standfest und sturmsicher – einer der windresistentesten Nadelbäume überhaupt.
Dunkle Nadeln & dekorative Zapfen
Die langen, starren, dunkelgrünen Nadeln von 8–16 cm – in Paaren zusammenstehend und markant gedreht – sind das unverwechselbare Erkennungszeichen der Schwarzkiefer. Dunkler, länger und kräftiger als bei anderen heimischen Kiefern, verleihen sie dem Baum das ganze Jahr über eine dichte, samtig-dunkle Krone. Ab September reifen die hellbraunen, eiförmigen Zapfen – dekorativ und eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Kleinsäuger.
Standort & Boden
Vollsonnig – lichtbedürftig und schattenunverträglich. Ausgesprochen anspruchslos: von sandig bis lehmig, von sauer bis kalkhaltig – auch auf nährstoffarmen, trockenen und felsigen Böden bestens gedeihend. Stadtklimafest, hitzeverträglich, trockenheitsresistent, windbeständig und salztoleriert. Keine Staunässe – gute Drainage ist entscheidend. Keine Bepflasterung direkt im Wurzelbereich.
Rückschnitt
Bei Bedarf nur den Neuaustrieb (Kerzen) im Frühjahr einkürzen, um die Krone zu verdichten – nie ins alte Holz schneiden, da Kiefern aus verholzten Trieben nicht mehr austreiben. Wunden mit Wundverschlussmittel versorgen.
Winterhärte
Sehr gut winterhart. Keinen besonderen Winterschutz erforderlich.
| Frucht | hellbraun, eiförmig |
|---|---|
| Fruchtreife | September |
| Blatt | lang, starr, dunkelgrün, Nadeln |
|---|---|
| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde |