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Label Frisch vom Feld
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Japanische Zierweide 'Hakuro Nishiki'

Salix integra 'Hakuro Nishiki'
Bestellnummer 130570
15,99 €
inkl. MwSt
Paketversand
Verfügbar verfügbar
Gartencenter
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Botanischer Name Salix integra 'Hakuro Nishiki'
Habitus kugelige Krone, lange, überhängende Triebe, durch Schnitt kompakter
Wuchshöhe bis 2,5 m
Standort sonnig, halbschattig
Wurzel Flachwurzler
Winterhart ja
Frisch vom Feld ja

Salix integra 'Hakuro Nishiki' – Flamingo- und Harlekinweide für Garten und Topf

Die Salix integra 'Hakuro Nishiki' – auch Flamingo- oder Harlekinweide genannt – ist eine der beliebtesten Zierweiden in österreichischen Gärten. Und das zu Recht: Kaum eine andere Pflanze punktet im Frühling mit einem so spektakulären Neuaustrieb. Die jungen Triebe leuchten in zartem Weiß und Rosa, als hätte jemand die Weide mit Farbe betupft – ein echter Hingucker im Frühlingsgarten, der schon von Weitem auffällt.

Ursprünglich aus Ostasien stammend, hat sich die Harlekinweide in Mitteleuropa längst etabliert und ist heute in zwei klassischen Wuchsformen erhältlich: als lockerer Strauch mit überhängenden Trieben oder veredelt als Hochstamm mit charakteristischer Kugelkrone. Beide Formen eignen sich hervorragend für den Garten wie für die Kübelhaltung auf Terrasse oder Balkon.

Standort

Die Flamingowede bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Je mehr Sonne sie bekommt, desto intensiver und leuchtender fällt die charakteristische Rosa-Weiß-Färbung des Laubes aus. An schattigen Standorten verblasst die Panaschierung deutlich – volle Sonne bringt das Beste aus dieser Sorte heraus.

Boden und Wasser

Als Weidengewächs liebt die Harlekinweide frische bis feuchte Böden – stehende Nässe sollte jedoch vermieden werden. Der ideale Standortboden ist locker, durchlässig und nährstoffreich. Im Kübel eignet sich hochwertige Kübelpflanzerde; gleichmäßige Feuchtigkeit ist hier besonders wichtig, da Kübelpflanzen schneller austrocknen.

Pflanzung im Topf

Im Topf eignet sich die Harlekinweide ebenfalls hervorragend – sowohl als Strauch als auch als Hochstamm. Der Topf sollte einen Durchmesser von mindestens 40 cm haben und über ausreichende Abzugslöcher verfügen, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Da Weiden Feuchtigkeit lieben, regelmäßig gießen und auf gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit achten – Töpfe trocknen schneller aus als der Freilandboden. Als Substrat eignet sich hochwertige Kübelpflanzerde, gerne mit etwas Kompost angereichert.

Wuchs und Laubzierde

Die Wuchshöhe liegt je nach Wuchsform bei bis zu 2,5 Metern. Hochstämme erreichen ihre endgültige Höhe durch den veredelten Stamm und wachsen dann vorwiegend seitlich weiter – etwa 10–30 cm pro Jahr. Sträucher hingegen treiben kräftiger und breiter aus. Im zeitigen Frühjahr erscheinen zunächst die unscheinbaren, aber charmanten Kätzchen (März–April), bevor das Laub austreibt: erst in leuchtendem Weiß-Rosa, dann zunehmend grün-weiß panaschiert. Im Sommer wirkt das Blattwerk frisch und dekorativ; im Herbst verliert die Weide ihr Laub und gibt den eleganten Wuchs frei.

Pflanzung

Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst. Containerpflanzen wie diese können grundsätzlich das ganze Jahr über gesetzt werden, solange der Boden frostfrei ist.

 

 

Häufige Fragen zur Harlekinweide (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Flamingowede und Harlekinweide? Beides sind Bezeichnungen für dieselbe Pflanze – die Salix integra 'Hakuro Nishiki'. Der Name „Flamingowede" bezieht sich auf die zartrosa Färbung des Neuaustriebs, „Harlekinweide" auf das bunt panaschierte, weiß-grüne Laub im weiteren Jahresverlauf. Im Handel werden beide Namen gleichermaßen verwendet.

Wann treibt die Harlekinweide aus und wann sieht sie am schönsten aus? Das Frühjahr ist die Hauptsaison: Ab März erscheinen die Kätzchen, kurz danach folgt der leuchtend weiß-rosa Neuaustrieb – das ist der spektakulärste Moment im Jahreszyklus der Pflanze. Im weiteren Verlauf wird das Laub grün-weiß panaschiert und bleibt dekorativ bis zum Herbst.

Wann und wie schneide ich die Harlekinweide als Hochstamm? Der wichtigste Schnitttermin ist das frühe Frühjahr, noch vor dem Austrieb und nach dem letzten Frost. Alle Triebe der Kugelkrone werden dabei auf 5–10 cm zurückgeschnitten, wobei 3–4 Augenpaare pro Trieb erhalten bleiben. Im Sommer kann bei Bedarf nachgeformt werden, um die Kugelform zu bewahren.

Kann ich die Harlekinweide radikal zurückschneiden? Ja – Weidengewächse sind sehr schnittverträglich. Auch ein Radikalschnitt bis kurz über dem Boden ist möglich und wird gut vertragen. Die Pflanze treibt danach kräftig neu aus. Beim Hochstamm sollte jedoch darauf geachtet werden, die Veredelungsstelle nicht zu beschädigen.

Wie winterhart ist die Salix integra 'Hakuro Nishiki'? Die Harlekinweide ist vollständig winterhart und verträgt mitteleuropäische Winter problemlos im Freiland. Kübelpflanzen sollten an einem geschützten Ort stehen, da die Wurzeln im Topf stärker auskühlen als im Boden. Ein leichter Schutz des Kübels mit Vlies oder Jute ist empfehlenswert.

Welcher Standort ist für die intensivste Blattfärbung am besten? Ein vollsonniger Standort bringt das Beste aus der Harlekinweide heraus: Die Rosa-Weiß-Panaschierung des Laubes fällt an sonnigen Plätzen deutlich leuchtender aus als im Halbschatten. Halbschatten wird toleriert, die Blattfarbe ist dort jedoch weniger intensiv.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen? Containerpflanzen wie diese können grundsätzlich ganzjährig gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist. Ideal sind Frühjahr und Herbst, damit die Pflanze ausreichend Zeit hat, sich vor dem Sommer bzw. Winter einzuwurzeln.

Kann ich die Harlekinweide im Topf halten? Ja – die Flamingowede lässt sich problemlos im Topf kultivieren, auf Terrasse, Balkon oder im Innenhof. Der Topf sollte mindestens 40 cm Durchmesser haben und Abzugslöcher besitzen. Wichtig: Im Topf trocknet die Erde schneller aus als im Boden – daher regelmäßig gießen und im Sommer öfter kontrollieren. Im Winter den Topf an einen geschützten Ort stellen und bei Bedarf mit Vlies oder Jute umwickeln, damit die Wurzeln nicht durchfrieren.

Die Harlekinweide ist eine der schnittverträglichsten Pflanzen überhaupt – ein großer Vorteil für alle, die gerne formen und gestalten.

Für Hochstämme gilt: Im zeitigen Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, alle Triebe der Kugelkrone auf 5–10 cm zurückschneiden. Dabei etwa 3–4 Augenpaare pro Trieb belassen. Im Sommer bei Bedarf nachschneiden, um die Kugelform zu erhalten.

Als Strauch benötigt die Harlekinweide keinen zwingenden Jahresschnitt. Ein leichtes Auslichten im Frühjahr – alte, verholzte oder beschädigte Triebe entfernen – reicht in der Regel aus. Ist der Strauch außer Form geraten oder zu groß geworden, verträgt er problemlos einen Radikalschnitt bis kurz über dem Boden. Weidengewächse treiben nach solch einem starken Eingriff zuverlässig und kräftig neu aus.

Blütenzeit März-April

Blatt schmale, längliche Blätter, im Austrieb weiß-rosa, später grün-weiß panaschiert
Eigenschaften Blatt mit besonderer Zierde
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