Lupine 'Kronleuchter'
| Botanischer Name | Lupinus polyphyllus 'Kronleuchter' |
|---|---|
| Habitus | horstig, aufrecht |
| Wuchshöhe | bis 70 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
| Aus der Heimat | ja |
Die Lupine ‘Kronleuchter’ (Lupinus polyphyllus) bringt mit ihren intensiv gelben, kerzenförmigen Blütenständen klare Struktur und starke Farbwirkung ins Staudenbeet. Dank ihres aufrechten, stabilen Wuchses eignet sie sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen, Bauerngärten und klassische Staudenrabatten. Besonders wirkungsvoll ist die Sorte in Gruppen oder als vertikaler Akzent zwischen niedrigeren Blühpflanzen.
Blüte und Erscheinungsbild
Ab Frühsommer öffnen sich die dicht besetzten, leuchtend gelben Blütenkerzen, die an filigrane Kronleuchter erinnern und der Sorte ihren Namen geben. Die Einzelblüten stehen in langen Trauben und sind reich an Nektar, was die Lupine zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten macht. Das handförmig geteilte, frischgrüne Laub bildet einen ruhigen Kontrast zur auffälligen Blütenfarbe.
Wuchs, Standort und Boden
Die Staudenlupine wächst horstig und aufrecht und erreicht eine stattliche Höhe, ohne dabei ausladend zu werden. Bevorzugt werden sonnige Standorte mit durchlässigem, eher sandig-humosem Boden. Staunässe wird schlecht vertragen, während kurzzeitige Trockenheit gut überstanden wird.
Pflanzbedarf: 4 Stk./m²
Pflege und Verwendung
‘Kronleuchter’ gilt als pflegeleicht. Ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände fördert häufig eine zweite Blüte im Spätsommer und verhindert unkontrollierte Selbstaussaat. In Staudenbeeten, Blumenwiesen oder als Begleitpflanze zu Ziergräsern und Sommerstauden sorgt sie für klare Höhenstaffelung und starke Farbkontraste.
mäßiger Wasserbedarf, durchlässiger Boden wichtig; keine starke Düngung nötig
Rückschnitt verblühter Blütenstände zur Förderung einer Nachblüte empfehlenswert
| Blüte | gelb |
|---|---|
| Blütenzeit | Mai - August |
| Blatt | grün, handförmig geteilt |
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