Immergrüne Magnolie
| Botanischer Name | Magnolia grandiflora 'Galissoniensis' |
|---|---|
| Habitus | breit-pyramidal |
| Wuchshöhe | bis 15m |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Immergrüne Magnolie 'Galissoniensis' – Magnolia grandiflora 'Galissoniensis' | cremeweißen Riesenblüten | Zitronenduft | ganzjährig immergrünes Laub | mediterrane Eleganz | insektenfreundlich | winterhart
Die Immergrüne Magnolie 'Galissoniensis' ist eine der exklusivsten und beeindruckendsten Gehölzraritäten für den heimischen Garten – 1745 von Baron de la Galissonière in Frankreich selektiert und seither als Königin unter den immergrünen Magnolien geschätzt. Wer sie einmal in voller Blüte gesehen hat, vergisst diesen Anblick nie: Im Juni bis Juli öffnen sich die tulpenförmigen, cremeweißen Riesenblüten von bis zu 25 cm Durchmesser – die größten Baumblüten, die in Mitteleuropa möglich sind – mit einem betörenden Zitronenduft, der den gesamten Garten erfüllt.
Mit 6–15 m Höhe und bis zu 8 m Breite bei einem langsamen Jahreszuwachs von ca. 20 cm entwickelt sie eine breit-pyramidale, dicht geschlossene, aufstrebende Krone – majestätisch, elegant und ganzjährig attraktiv. Als Hochstamm oder mehrstämmig kultiviert, ist sie ein unvergleichlicher Solitär für Parks, große Gärten und repräsentative Standorte.
Immergrünes Laub – das ganze Jahr dekorativ
Das glänzend dunkelgrüne, ledrig-ovale Laub bleibt das ganze Jahr über am Baum – die Unterseite ist charakteristisch flauschig rostbraun behaart, was dem Baum auch außerhalb der Blütezeit eine exotische, südländische Ausstrahlung verleiht. Im Herbst öffnen sich die zapfenartigen Fruchtstände und geben leuchtend rote Samen frei – ein weiterer Zierwert und Vogelnahrung.
Standort & Boden
Vollsonnig bis halbschattig, warm und windgeschützt – ein Platz vor einer Südwand oder an einer windgeschützten Hausmauer ist ideal. Durchlässige, nährstoffreiche, schwach saure bis neutrale Böden. Bei schweren Lehmböden Sand und Humus einarbeiten. Gleichmäßig feucht halten – auch im Winter. Staunässe meiden. Hinweis: Die fleischigen Wurzeln sind empfindlich – beim Pflanzen sorgfältig vorgehen, Baumscheibe mulchen.
Rückschnitt
Da die Blüten am einjährigen Holz angesetzt werden, möglichst nur einzelne Äste kürzen – nie alle Triebe gleichzeitig, da dies die Blüte im nächsten Jahr empfindlich reduziert. Rückschnitt wenn nötig Ende April bis Mai. Wunden mit Wundverschlussmittel versorgen.
Winterhärte & Winterschutz
Winterhart bis ca. −15 bis −17 °C. Junge Pflanzen in den ersten drei bis vier Jahren mit Vlies schützen – Stamm einwickeln, Wurzelbereich mulchen. An einem windgeschützten Standort mit Hauswärme sind auch ältere Exemplare in Österreich gut kultivierbar. Sollten Triebe zurückfrieren, treibt die Pflanze aus dem Holz zuverlässig wieder aus.
| Frucht | zapfenartigen Fruchtstände mit leuchtend roten Samen |
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| Essbarkeit | nicht essbar |
| Blatt | glänzend dunkelgrün, ledrig-oval |
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| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde |