| Botanischer Name | Sophora japonica Pendula |
|---|---|
| Habitus | Hängeform |
| Wuchshöhe | 3 - 4 m |
| Standort | sonnig |
| Winterhart | ja |
| Frisch vom Feld | ja |
Hänge-Schnurbaum 'Pendula' – Sophora japonica 'Pendula' | malerischer Hängewuchs | cremeweiße Blüten | dekorative Schoten | hitzeverträglich | winterhart
Der Hänge-Schnurbaum 'Pendula' ist eine der malerischsten und exotischsten Gehölzraritäten für den Garten – ein Baum, der in jeder Jahreszeit eine eigene, unwiederbringlich elegante Erscheinung bietet. Ursprünglich aus China und Korea stammend und erstmals 1767 durch Carl von Linné beschrieben, gilt Sophora japonica 'Pendula' – auch Hängender Perlschnurbaum oder Hängender Honigbaum genannt – seit Jahrhunderten als Gartenhighlight mit fernöstlichem Charme.
Als Hochstamm veredelt entwickelt 'Pendula' eine schirmartige, kaskadenartig überhängende Krone, deren steife, stark hängende Triebe in langen Bögen bis zum Boden herabfallen – ein skulpturaler Anblick, der auch im winterlich-kahlen Zustand durch seine verdrehten, schlangenartig verschlungenen Äste beeindruckt. Mit 4–8 m Höhe und einer oft ebenso breiten Krone setzt er als Solitärbaum einzigartige Akzente – im Garten, Innenhof oder als besonderer Schattenspender vor der Terrasse.
Blüte & Frucht
Im Juni erscheinen cremeweiße, schmetterlingsförmige Blüten in locker hängenden Trauben – ein zarter, luftiger Blütenschleier über dem dunkelgrünen Laub. Sophora japonica gilt als wichtige Bienenweide im Hochsommer, wenn viele andere Gehölze bereits verblüht sind. Ab September reifen dekorative, perlschnurartige, grüne Schoten, die dem Baum seinen Volksnamen geben und als langer Fruchtschmuck am Baum haften bleiben.
Laub & Herbstfärbung
Das gefiederte, frischgrüne Laub mit 7–17 Fiederblättchen treibt charakteristisch spät im Frühjahr aus und verleiht der Krone ein leichtes, luftiges Erscheinungsbild. Im Herbst verwandelt es sich in ein leuchtendes Goldgelb – ein stimmungsvoller Saisonabschluss, bevor die Silhouette der hängenden Äste wieder sichtbar wird.
Standort & Boden
Vollsonnig und warm – der Hänge-Schnurbaum ist ein ausgesprochenes Wärme- und Klimawandelgehölz, das von zunehmend heißen Sommern profitiert. Durchlässige, nährstoffreiche Böden von sandig bis lehmig; kalkverträglich und salztoleriert. Verträgt auch Überpflasterung und urbane Bedingungen gut. Staunässe unbedingt vermeiden. Windgeschützter Standort bevorzugt – zu starker Wind kann die hängenden Triebe brechen.
Pflege & Rückschnitt
Pflegeleicht und anspruchslos nach dem Anwachsen. In den ersten Jahren regelmäßig gießen. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich – der natürliche Hängewuchs sollte unbedingt erhalten bleiben. Zu lange oder störende Triebe können im späten Winter oder frühen Frühjahr vorsichtig eingekürzt werden. Wildtriebe am Stamm umgehend entfernen. Schnitt- und Sägewunden mit Wundverschlussmittel versorgen.
Winterhärte
Gut winterhart bis ca. −17 °C. Junge Pflanzen in den ersten ein bis zwei Jahren leicht schützen. Im Topf den Kübel isolieren und an einen windgeschützten Platz stellen.
| Blüte | Cremeweiß |
|---|---|
| Blütenzeit | Juni |
| Frucht | perlschnurartige grüne Schoten |
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| Essbarkeit | nicht essbar |
| Fruchtreife | September, Oktober |
| Blatt | gefiedertes, frischgrünes Laub mit 7–17 Fiederblättchen |
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| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde |