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Begonien – farbenprächtige Dauerblüher aus der Knolle

Begonien-Knollen gehören zu den dankbarsten Sommerzwiebeln überhaupt. Einmal ins Beet oder in den Kübel gesetzt, blühen sie von Juni bis zum ersten Frost ohne Unterbrechung – und das auch dort, wo viele andere Sommerblüher schwächeln: im Halbschatten und Schatten. Die gefüllten, rosenartigen Blüten der Knollenbegonie (Begonia x tuberhybrida) erreichen beachtliche Größen und bestechen in leuchtendem Rot, Orange, Gelb, Rosa und Weiß.

Pflanzzeit & Vorkultur

Begonien-Knollen können ab Februar im Topf vorgezogen werden – mit der flachen Seite nach oben in feuchte Anzuchterde legen und an einem hellen, warmen Platz bei etwa 18–20 °C treiben lassen. Ab Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, kommen die vorgezogenen Pflanzen ins Freiland oder in den Kübel. Wer auf Vorkultur verzichtet, legt die Knollen direkt ab Mitte Mai ins Beet.

Standort & Pflege

Begonien bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort mit humosem, lockerem und gut durchlässigem Boden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden – am besten von unten gießen oder direkt an die Erde, damit kein Wasser auf Blättern und Blüten steht. Eine regelmäßige Düngung alle ein bis zwei Wochen mit einem Blühpflanzendünger fördert die Blütenfülle bis in den Herbst.

Überwinterung

Begonien-Knollen sind nicht winterhart. Nach dem ersten Frost die Knollen ausgraben, gut abtrocknen lassen und trocken sowie frostfrei bei etwa 8–10 °C einlagern – zum Beispiel in trockenem Sand oder Torfmull im Keller. Ab Februar können sie wieder vorgezogen werden.

Tipp: Hängebegonien-Knollen sind eine besonders dekorative Sonderform – mit locker überhängenden, gefüllten Blüten sind sie die ideale Wahl für Ampeln und hohe Balkonkästen im Halbschatten.

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