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Der Weihnachtsstern - So wird er richtig gepflegt
"Wie der Weihnachtsstern in der Dunkelheit erblüht, so leuchtet Hoffnung selbst in den kältesten Tagen."
Der richtige Standort für den Weihnachtsstern
Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrim) liebt helle, aber indirekte Sonneneinstrahlung. Ein Fenster mit morgendlicher Sonne ist ideal. Vermeide direkte Sonne, die die Blätter verbrennen kann. Künstliche Lichtquellen sind ein guter Ersatz, falls kein heller Platz vorhanden ist. Wichtig: Wärme ist gut, aber keine Heizungsluft, da der Weihnachtsstern empfindlich auf trockene Luft reagiert.
Weihnachtsstern richtig gießen
Der Weihnachtsstern mag es feucht, aber nicht nass. Gieße die Pflanze, sobald die oberste Erdschicht leicht trocken ist. Stehendes Wasser im Untersetzer unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern.
Starkl-Profi-Tipp: Tauche den Topf in eine Schüssel mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach kurz abtropfen lassen und zurück in den Übertopf stellen. So wird der Wurzelballen gleichmäßig mit Wasser versorgt.
Blütezeit verlängern
Die faszinierende Farbenpracht des Weihnachtssterns wird durch kurze Tage und lange Nächte ausgelöst. Du kannst die Blütezeit verlängern, indem du deinen Weihnachtsstern im Herbst für 14 Stunden pro Tag im Dunkeln stellst. Ein Papiersackerl oder ein abgedunkelter Raum können hier helfen.
Optimale Temperatur
Der Weihnachtsstern fühlt sich bei 18–22 °C am wohlsten.
Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen vermeiden, da sie Stress für die Pflanze bedeuten. Weihnachtssterne sind empfindlich gegenüber bestimmten Schadstoffen. Rauchen und chemische Dämpfe können ihnen schaden, also versuche, sie zu meiden.
Pflege nach der Blüte
Alle paar Jahre sollte der Weihnachtsstern in frische Erde und einen größeren Topf umgesetzt werden. Ein Blumenerde-Mix für Zimmerpflanzen eignet sich dafür ideal.
Wenn die Blüten verblassen, schneide die Pflanze auf etwa ein Drittel ihrer Größe zurück und gib ihr frische Erde. Ab Februar kannst du anfangen, deinen Weihnachtsstern wieder in den normalen Lichtzyklus einzuführen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema "Weihnachtsstern richtig pflegen"
Die knallroten Blätter, die wir alle so schön finden, sind keine Blüten, sondern sogenannte Hochblätter. Sie färben sich rot, um Insekten anzulocken, die dann die winzigen Blüten in der Mitte bestäuben. Die eigentlichen Blüten sind die kleinen gelbgrünen Knöpfchen in der Mitte.
Der Weihnachtsstern liebt helle, aber indirekte Sonneneinstrahlung. Ein Fenster mit morgendlicher Sonne ist ideal. Direkte Sonne kann die Blätter verbrennen. Wichtig: Wärme ist gut, aber keine Heizungsluft, da der Weihnachtsstern empfindlich auf trockene Luft reagiert.
Der Weihnachtsstern fühlt sich bei 18–22 °C am wohlsten. Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, da sie Stress für die Pflanze bedeuten.
Der Weihnachtsstern mag es feucht, aber nicht nass. Gieße die Pflanze, sobald die oberste Erdschicht leicht trocken ist. Stehendes Wasser im Untersetzer unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern. Der STARKL-Profi-Tipp: Den Topf in eine Schüssel mit Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach kurz abtropfen lassen und zurück in den Übertopf stellen.
Der Weihnachtsstern verliert Blätter meist wegen ungünstiger Standortwahl, zu viel Gießen und Staunässe, niedrigen Temperaturen oder Zugluft. Zu viel Wasser ist einer der häufigsten Pflegefehler – dann werden die Blätter gelb und fallen schließlich ab.
Weihnachtssterne, die Blätter abgeworfen haben, können mit Tannenzweigen ausgesteckt werden – so hat man noch die Chance, den Klassiker der Weihnachtszeit zu genießen. Standort und Pflege überprüfen und anpassen – oft erholt sich die Pflanze wieder.
Alle Pflanzenteile des Weihnachtssterns sind giftig. Der Saft kann zu Hautreizungen führen, und der Verzehr kann bei kleinen Kindern und vor allem Kleintieren zu Vergiftungserscheinungen führen: Bauchschmerzen, Erbrechen, Zittern, Übelkeit, erhöhter Speichelfluss und Muskelkrämpfe. In einem solchen Fall umgehend einen Arzt, Tierarzt oder den Giftnotruf kontaktieren.
Die Farbenpracht wird durch kurze Tage und lange Nächte ausgelöst. Man kann die Blütezeit verlängern, indem man den Weihnachtsstern im Herbst für 14 Stunden pro Tag im Dunkeln stellt. Ein Papiersackerl oder ein abgedunkelter Raum können dabei helfen.
Der Weihnachtsstern ist keine Wegwerfpflanze! Er ist ausdauernd und kann als Kübelpflanze gehalten werden – ähnlich wie Oleander oder ein Zitronenbäumchen. Wenn die Blüten verblassen, die Pflanze auf etwa ein Drittel ihrer Größe zurückschneiden und frische Erde geben. Ab Februar kann man den Weihnachtsstern wieder in den normalen Lichtzyklus einführen.
In der Wachstumsphase, von Frühjahr bis nach der Weihnachtszeit, regelmäßig mit organischem Dünger versorgen. Da die Pflanze nur wenig Nährstoffe benötigt, lieber sparsam düngen – einmal pro Woche ein Volldünger im Gießwasser ist ausreichend.
Kaufe den Weihnachtsstern im Gartenfachhandel, achte darauf, dass die Blätter nicht gelb sind und die gelbgrünen Blüten zwischen den farbigen Hochblättern knospig aussehen. In Supermärkten stehen die Weihnachtssterne meistens direkt vorne am Eingang in der Zugluft – diese Exemplare zeigen oft bereits Schäden und sind schwieriger zu pflegen.
Auf keinen Fall darf die Pflanze ohne Schutz durch die Kälte getragen werden oder in der Garage stehen. Am besten direkt nach Hause, auspacken und ins warme Zimmer stellen. Schon wenige Minuten Kälte beim Transport können einen Kälteschock auslösen, der zum Blattabwurf führt.
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