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Krankheiten bei Rosen
Rosenkrankheiten behandeln
Oft kann man schon mit einfachen Mitteln helfen. Zuerst muss geklärt werden, wie das Schadbild aussieht:
Gelbe Blätter
Gleichmäßig gelb gefärbte Blätter weisen auf einen Nährstoffmangel hin. Hier muss also normalerweise nur gedüngt werden. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um Chlorose (Eisenmangel). Wir empfehlen hier einen BIO Rosen-Langzeitdünger.
Braune Flecken auf den Blättern
Braune Flecken sind sehr wahrscheinlich "Sternrusstau". Sternrusstau wird oft auch Schwarzfleckenkrankheit genannt. Diese häufige Pilzkrankheit der Rose verursacht schwarz-braune, kreisförmige Blattflecken. Die Blätter vergilben rasch und fallen vorzeitig ab. Auch junge Triebe werden befallen. Hohe Luftfeuchtigkeit und nasse Blätter bieten dem Sternrusstau besonders gute Wachstumsbedingungen. Eine Überkopfbewässerung sollte deshalb vermieden werden. Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist das Entfernen und Vernichten von befallenen Blättern (bei Pilzbefall, die Blätter im Restmüll, nicht im Kompost entsorgen). Sternrusstau kann man mit Spritzbrühen bekämpfen.
Weiße, milchige Stellen auf den Blättern
Wenn die Blätter aussehen als hätten sie einen milchigen Belag (fast wie Kalk-Flecken) dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um Mehltau handelt. Hierbei handelt es sich auch um eine Pilzerkrankung die sich bei feucht-warmen Wetter rasend schnell ausbreiten kann. Entdeckt man also befallene Blätter, sollte man umgehend handeln.
In unseren Gartencentern bekommt ihr alle Spritzbrühen die ihr zur Behandlung braucht (sowohl bereits anwendungsfertig als auch zum selbst Anmischen). Wichtig dabei ist: Jede Art von Spritzbrühe wird nur bei bedecktem Himmel angewendet. Nasse Stellen auf den Blättern können bei starker Sonneneinstrahlung zu Brandstellen führen! Die Pflanze muss auf jeden Fall tropfnass (auch an der Unterseite der Blätter) besprüht werden und abhängig vom Präparat mehrmals wiederholt (wir beraten euch natürlich vorab bzgl der Anwendung). Ein gutes Hausmittel gegen Mehltau ist auch eine Mischung aus Buttermilch und Wasser (1:1 mischen und aufsprühen). Dazu haben wir einen Blogbeitrag über Mehltau verfasst.
Orange Flecken oder Punkte an den Blättern
Das ist ein sicheres Zeichen für Rosenrost, eine Pilzerkrankung die bei Rosen häufig vorkommt. Im Frühjahr erscheinen auf den Blattoberseiten kleine, glänzende, orangerote Flecken. Auf der Blattunterseite sind kurz darauf ebenfalls leuchtend orange Flecken zu sehen. In jedem Fall sollte man schnell mit Spritzbrühen reagieren und im Herbst alle befallenen Blätter entsorgen (sonst kommt es im Frühjahr erneut zu einer Infektion).
Schädlinge auf den Rosen
Rosen sind die Leibspeise vieler Schädlinge.
Blattläuse
Blattläuse - diese können sowohl grün, rosa als auch schwarz oder braun sein, in beiden Fällen kann man mit Nützlingen dagegen vorgehen oder man verwendet Spritzbrühen. Diese kann man bei uns fertig kaufen. Hausmittel gegen Blattlausbefall gibt es allerdings auch: Eine Mischung aus Schmierseife und Wasser kann man regelmäßig aufsprühen (bei bedecktem Himmel), um sich Abhilfe zu verschaffen.
Spinnmilben
An den Rosenblättern zeigen sich kleine, unregelmäßig geformte, weißliche bis gelbliche Flecken. Bei starkem Befall ist das ganze Blatt getüpfelt. Die gemeine Spinnmilbe ist an Rosen ein wichtiger Schädling sowohl im Freien als auch im Gewächshaus. Die Spinnmilben saugen an der Blattunterseite Pflanzensaft aus den Zellen. Als Schutz bilden sie ein dichtes Gespinst von Spinnfäden. Sie bilden mehrere Generationen pro Jahr und kommen oft in sehr großen Populationen vor.
Rosenzikaden
Die Rosenzikade ist meistens ein harmloser Schädling an Rosen. Bei heissem, trockenem Wetter ist ein Befall am schädlichsten. Die Insekten saugen auf der Unterseite der Blätter Pflanzensaft aus den Blattzellen. Befallene Blätter werden auf der Oberseite großflächig fleckig und ausgebleicht.
Rosenblattrollwespe
Die Rosenblätter rollen sich nach unten zusammen und im Innern der Blattrollen befinden sich die hellgrünen Larven der Rosenblattrollwespen. Es gibt dagegen zwar Präparate, allerdings würde ich euch im ersten Schritt empfehlen die befallenen Blätter einfach zu entfernen und im Hausmüll zu entfernen (nicht im Kompost). Sollte das nicht helfen, bitte einfach mit einem Bild vom Befall bei uns vorbei schauen.
Prävention von Krankheiten & Schädlingen bei Rosen
Wie beim Menschen auch, wird eure Rose nicht so leicht krank, wenn sie gesund und gestärkt ist! Daher raten wir euch in jedem Fall zur Anwendung von Pflanzenstärkungsmitteln wie Brennnessel- und Ackerschachtelhalmextrakt. Diese Mittel beugen Pilz- und Schädlingsbefall vor und werden einfach regelmäßig aufgesprüht.
Außerdem gibt es für fast alle Schädlinge auch Nützlinge, daher ist die Verwendung von Insektenhotels sowohl im Garten als auch auf Balkon und Terrasse sehr zu empfehlen. Hat man bereits einen Befall und die oben angegeben Schadbilder sind nicht ausführlich genug beschrieben oder treffen nicht exakt zu, dann lasst die befallenen Blätter zuhause und nehmt sie nicht in unsere Gartencenter mit.
Macht einfach ein paar Fotos mit dem Handy oder einer Kamera und zeigt sie unseren Experten vor Ort. Wir helfen euch gerne und die Rosen werden sich bald wieder erholen.
Häufig gestellte Fragen zu "Krankheiten bei Rosen"
Gleichmäßig gelb gefärbte Blätter weisen auf einen Nährstoffmangel hin – sehr wahrscheinlich Chlorose (Eisenmangel). Hier muss gedüngt werden. Ein BIO-Rosenlangzeitdünger hilft rasch und nachhaltig.
Braune Flecken sind sehr wahrscheinlich Sternrusstau, auch Schwarzfleckenkrankheit genannt. Diese häufige Pilzkrankheit verursacht schwarz-braune, kreisförmige Blattflecken. Die Blätter vergilben rasch und fallen vorzeitig ab. Hohe Luftfeuchtigkeit und nasse Blätter bieten dem Sternrusstau besonders gute Wachstumsbedingungen.
Eine Überkopfbewässerung sollte vermieden werden. Befallene Blätter sollten entfernt und vernichtet werden – bei Pilzbefall im Restmüll, nicht im Kompost. Zusätzlich kann man mit Spritzbrühen gegen Sternrusstau vorgehen.
Wenn die Blätter aussehen als hätten sie einen milchigen Belag (fast wie Kalkflecken), handelt es sich sehr wahrscheinlich um Mehltau – eine Pilzerkrankung, die sich bei feucht-warmem Wetter rasend schnell ausbreiten kann. Bei ersten Anzeichen sofort handeln.
Spritzbrühen – sowohl fertig anwendungsfertig als auch zum selbst Anmischen – helfen gegen Mehltau. Wichtig: Jede Spritzbrühe wird nur bei bedecktem Himmel angewendet, denn nasse Stellen auf den Blättern können bei starker Sonneneinstrahlung zu Brandstellen führen. Die Pflanze muss tropfnass besprüht werden, auch an der Unterseite der Blätter. Ein gutes Hausmittel ist außerdem eine Mischung aus Buttermilch und Wasser im Verhältnis 1:1.
Man sollte schnell mit Spritzbrühen reagieren und im Herbst alle befallenen Blätter entsorgen – sonst kommt es im Frühjahr erneut zu einer Infektion.
Blattläuse können sowohl grün, rosa als auch schwarz oder braun sein. Gegen Blattläuse kann man mit Nützlingen vorgehen oder Spritzbrühen verwenden. Als Hausmittel hilft eine Mischung aus Schmierseife und Wasser, die man regelmäßig bei bedecktem Himmel aufsprüht.
An den Rosenblättern zeigen sich bei Spinnmilbenbefall kleine, unregelmäßig geformte, weißliche bis gelbliche Flecken. Bei starkem Befall ist das ganze Blatt getüpfelt. Die Spinnmilben saugen an der Blattunterseite Pflanzensaft aus den Zellen und bilden als Schutz ein dichtes Gespinst von Spinnfäden.
Die Rosenblätter rollen sich nach unten zusammen und im Innern der Blattrollen befinden sich hellgrüne Larven der Rosenblattrollwespen. Im ersten Schritt empfiehlt es sich, die befallenen Blätter zu entfernen und im Hausmüll zu entsorgen – nicht im Kompost. Helfen diese Maßnahmen nicht, am besten mit Fotos in ein STARKL-Gartencenter kommen.
Wie beim Menschen wird die Rose nicht so leicht krank, wenn sie gesund und gestärkt ist. Pflanzenstärkungsmittel wie Brennnessel- und Ackerschachtelhalmextrakt beugen Pilz- und Schädlingsbefall vor und werden einfach regelmäßig aufgesprüht. Außerdem gibt es für fast alle Schädlinge auch Nützlinge – die Verwendung von Insektenhotels ist sowohl im Garten als auch auf Balkon und Terrasse sehr zu empfehlen.
Macht einfach ein paar Fotos mit dem Handy und zeigt sie den Experten vor Ort im Gartencenter. Befallene Blätter bitte nicht mitbringen – nur Fotos. Die Fachleute helfen gerne bei der Diagnose und empfehlen die passende Behandlung.
Eine Spritzbrühe ist eine gebrauchsfertige oder selbst angemischte Flüssigkeit aus Pflanzenschutz- oder Pflanzenstärkungsmitteln, die mit einer Sprühflasche oder Druckspritze direkt auf die betroffenen Pflanzenteile aufgetragen wird. Man unterscheidet:
- Fertig angemischte Spritzbrühen – direkt aus der Flasche einsatzbereit, ideal für kleinere Gärten und gelegentlichen Bedarf
- Konzentrate zum selbst Anmischen – werden nach Herstellerangabe mit Wasser verdünnt, wirtschaftlicher bei größerem Bedarf
Wichtig bei der Anwendung: Spritzbrühen werden nur bei bedecktem Himmel aufgetragen. Nasse Stellen auf den Blättern können bei starker Sonneneinstrahlung zu Brandstellen führen. Die Pflanze muss vollständig tropfnass besprüht werden – auch an der Unterseite der Blätter, wo sich Schädlinge und Pilzsporen oft verbergen. Je nach Präparat ist eine mehrmalige Wiederholung notwendig.
Für eine biologische Grundstärkung eignen sich Brennnessel- und Schachtelhalmextrakt als regelmäßig angewendete Spritzbrühe – sie stärken die Rose, ohne chemisch einzugreifen.
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