Mönchspfeffer, blau
| Botanischer Name | Vitex agnus castus |
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| Habitus | locker aufrecht, breitbuschiger Wuchs, leicht verzweigt, im Alter ausladend |
| Wuchshöhe | bis 3 m |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterhart | ja |
Mönchspfeffer, blau – Vitex agnus castus | lavendelblau | aromatisch | Spätblüher | bienenfreundlich | bedingt winterhart
Der Mönchspfeffer ist einer der unbekanntesten und zugleich faszinierendsten Blütensträucher – und das aus mehreren Gründen: Das handförmig geteilte, frischgrüne Laub verströmt beim Berühren einen intensiven, aromatisch-pfefferartigen Duft – genau dieser Duft war es, der der Pflanze ihren Namen gab und sie im Mittelalter als Pfefferersatz beliebt machte. Die kugeligen, schwarz-braunen Samen verstärken die Ähnlichkeit mit echtem Pfeffer noch. Von Juli bis September erscheinen die lavendelblauen, quirlständigen Blütenähren wie beim Lavendel – ein unverzichtbarer Bienenmagnet am Saisonende, wenn kaum noch etwas anderes in Blüte steht.
Mit bis zu 3 m Wuchshöhe und locker-aufrechtem Wuchs ideal als Solitär, für Blütenhecken und mediterran inspirierte Pflanzungen an warmen, sonnigen Standorten.
Standort – geschützte Lage bevorzugt
Vollsonnig, warm und windgeschützt – Südlagen und Mauernischen sind ideal. In exponierten Lagen empfiehlt sich ein leichter Winterschutz über den Wurzeln.
Kein Topf
Mit bis zu 3 m Wuchshöhe für den Freilandgarten konzipiert.
Rückschnitt
Wie Sommerblüher allgemein: Im März kräftig zurückschneiden – blüht am einjährigen Holz. Ein zweiter leichter Formschnitt ist Ende August/Anfang September möglich, nach der Hauptblüte.
| Blütenzeit | Juli - September |
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| Frucht | pfefferähnliche Samen, kugelig, schwarz-braun |
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| Blatt | frischgrün an der Oberseite, unterseits silbergrün, gefingert, handförmig geteilt, lanzettlich, aromatisch duftend! pfefferartiger Geruch |
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