Balkon- & Hochbeet Tomate 'Kremser Perle'
| Botanischer Name | Solanum lycopersicum 'Kremser Perle' |
|---|---|
| Habitus | kompakt wachsend |
| Wuchshöhe | bis 80 cm |
| Standort | sonnig |
| Aus der Heimat | ja |
Balkon-Tomate 'Kremser Perle' – Solanum lycopersicum | rot | Buschtomate | österreichische Rarität
Die 'Kremser Perle' ist eine echte niederösterreichische Rarität – eine alte, samenfeste Buschtomate aus der Wachau, die seit Generationen für ihren ausgezeichneten Geschmack geschätzt wird. Die kompakten Pflanzen bleiben bei bis zu 80 cm Höhe und bilden kräftige Rispen mit je bis zu 8 Früchten pro Traube. Die runden, mittelgroßen Früchte (3–5 cm, bis 60 g) überzeugen mit einem fruchtigen, harmonisch süß-säuerlichen Aroma – und das schon früh: Nur 55 Tage nach der Befruchtung sind die ersten Früchte reif.
Die dünne, aber platzfeste Schale schützt das weiche, saftige Fruchtfleisch – ideal als Salattomate, für Antipasti und zum Frischverzehr.
Kein Ausgeizen nötig!
'Kremser Perle' ist eine determinierte Buschtomate – sie wächst von Natur aus kompakt und verzweigt sich selbst. Seitentriebe einfach wachsen lassen, sie tragen zum Ertrag bei. Eine leichte Stütze (Spiralstab oder kurzer Bambusstab) für die Haupttriebe ist dennoch empfehlenswert.
Standort & Pflege
Mind. 6–8 Stunden Sonne täglich. Nährstoffreicher, lockerer, gut durchlässiger Boden. Regelmäßig gießen – immer von unten, nie auf die Blätter. Alle zwei Wochen mit organischem Tomatendünger oder Brennnesseljauche versorgen. Mulchschicht empfehlenswert. Mischkultur mit Basilikum oder Ringelblumen hält Schädlinge fern.
Im Topf
Mind. 25–30 cm Ø pro Pflanze. Pflanzabstand im Beet: 50–60 cm.
Wichtig: Erst nach den Eisheiligen ins Freie!
1. Standort & Boden
Tomaten lieben sonnige, warme Standorte mit mindestens 6–8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Der Boden sollte nährstoffreich, locker und gut durchlässig sein. Eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und Sand sorgt für optimale Bedingungen.
2. Aussaat & Pflanzung
- Die Aussaat erfolgt ab März auf der Fensterbank oder im Gewächshaus.
- Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) können Jungpflanzen ins Freiland gesetzt werden.
- Der Pflanzabstand sollte 50–60 cm betragen, damit die Pflanzen genügend Platz zum Wachsen haben.
3. Gießen & Düngen
- Tomaten brauchen regelmäßig Wasser, aber Staunässe ist zu vermeiden. Gieße direkt an die Wurzeln und vermeide das Benetzen der Blätter.
- Eine Mulchschicht aus Stroh oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden.
- Düngen ist wichtig: Alle zwei Wochen kann ein organischer Tomatendünger oder Brennnesseljauche gegeben werden.
4. Stützen & Ausgeizen
- Tomatenpflanzen benötigen eine Stütze, z. B. Stäbe oder Spiralstäbe, um stabil zu wachsen.
- Seitentriebe („Geiztriebe“) sollten regelmäßig entfernt werden, damit die Pflanze ihre Energie in die Früchte steckt.
5. Krankheiten & Schädlinge vermeiden
- Eine gute Belüftung reduziert das Risiko von Pilzkrankheiten wie der Kraut- und Braunfäule.
- Mischkultur mit Basilikum oder Ringelblumen hält Schädlinge fern.
- Bei Befall mit Blattläusen oder Spinnmilben helfen natürliche Mittel wie Neemöl oder Seifenlauge.