Bio Wunderblume
| Botanischer Name | Mirabilis jalapa |
|---|---|
| Bio | ja |
Bio Wunderblume – die duftende Schönheit, die abends erblüht
Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) trägt ihren Namen zu Recht: Ihre trichterförmigen Blüten öffnen sich erst am späten Nachmittag und verströmen bis in die Nacht einen betörenden Duft – ein Fest für die Sinne und ein Magnet für Nachtfalter. Das eigentliche Wunder aber sind die Farben: An ein und derselben Pflanze erscheinen Blüten in Pink, Gelb, Weiß und Rot, oft sogar gestreift oder gesprenkelt. Diese üppig-buschige Sommerblume bringt so lebendige Farbvielfalt und Abendduft in Beet, Kübel und Balkonkasten. Als samenfestes Bio-Saatgut steht die Wunderblume für nachhaltigen Anbau und beste biologische Qualität.
Aussaatzeit
Die Wunderblume wird ab April zur Vorkultur auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ausgesät. Ab Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kann auch direkt ins Freiland gesät werden. Als wärmeliebende Sommerblume blüht sie von Juli bis in den Herbst.
Die richtige Erde
Für die Vorkultur eignet sich eine nährstoffarme Anzuchterde, in der die jungen Pflanzen kräftige Wurzeln bilden. Beim Auspflanzen ins Beet oder in Gefäße verwenden Sie eine humose, nährstoffreiche Blumen- bzw. Gemüseerde. Die Wunderblume liebt einen sonnigen bis halbschattigen, warmen Standort.
Aussaat & Saattiefe
Die verhältnismäßig großen Samen werden ca. 1–2 cm tief in die Erde gesät und mit Erde bedeckt. Ein Vorquellen der Samen über Nacht in lauwarmem Wasser beschleunigt die Keimung. Bei Keimtemperaturen um 18–20 °C zeigen sich die Sämlinge nach wenigen Tagen.
Frostempfindlich – erst nach den Eisheiligen ins Freie
Die Wunderblume verträgt keinen Frost. Vorgezogene Jungpflanzen dürfen daher – ebenso wie bei der Direktsaat – erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) an einen warmen Platz ins Freie. Tipp: In milden Lagen bildet die Wunderblume verdickte, knollenartige Wurzeln, die sich frostfrei überwintern und im nächsten Jahr wieder austreiben lassen.