| Botanischer Name | Rosmarinus officinalis |
|---|---|
| Wuchshöhe | bis 70 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Winterschutz notwendig | ja |
| Winterhart | ja |
Rosmarin – Rosmarinus officinalis | winterhart | mehrjährig | bienenfreundlich | mediterran*
Rosmarin ist der Inbegriff der mediterranen Küche – sein harzig-würziges, intensives Aroma passt zu Bratkartoffeln, Lammfleisch, Geflügel, Fischgerichten, Focaccia und Olivenöl-Marinaden. Das nadelartige Laub kann das ganze Jahr geerntet werden – frisch, getrocknet oder als eingefrorene Zweige. Auch als Tee geschätzt: koffeinfrei, anregend, verdauungsfördernd.
Als kleiner immergrüner Strauch ist Rosmarin gleichzeitig Küchenkraut und Gartengehölz – mit den zarten lila Blüten im April/Mai einer der ersten Bienenpflanzen des Jahres.
Ernte
Das ganze Jahr ernten – aromatischste Triebe vor der Blüte (März/April). Junge, weiche Triebspitzen für Küche; ältere Zweige zum Trocknen.
Rückschnitt
Nach der Blüte leicht zurückschneiden – fördert buschigen Wuchs. Nicht tief ins alte Holz schneiden, da Rosmarin von dort schlecht austreibt.
Boden & Mischkultur
Sandiger, magerer, gut durchlässiger Boden – Staunässe ist der häufigste Grund für Rosmarinverluste. Kein Frischkompost, keine Überdüngung. Im Kübel sandiges Kräutersubstrat mit Splitt. Hervorragende Nachbarn: Lavendel, Salbei, Oregano, Thymian und Bohnenkraut – alle mediterranen Kräuter mit denselben Boden- und Standortansprüchen. Nicht neben Basilikum, Minze oder anderen feuchtigkeitsliebenden Kräutern pflanzen.
Winterhärte in Österreich
Im Osten Österreichs (Wien/NÖ) übersteht Rosmarin den Winter meist problemlos – besonders an einer Südmauer, die Wärme speichert. Bei länger anhaltendem starken Frost Vlies oder Laub als Schutz auflegen oder in den Kübel pflanzen und kühl-hell überwintern.
| Blüte | lila |
|---|---|
| Blütenzeit | April - Mai |
| Blatt | nadelförmig, grün |
|---|---|
| Eigenschaften | Blatt mit besonderer Zierde |