Oleander, weiß
| Botanischer Name | Nerium oleander, weiß |
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Oleander, weiß – Nerium oleander | weiß | Kübelpflanze | mediterran | nicht winterhart
Alle Pflanzenteile sind stark giftig – Saft, Blätter, Blüten, Samen. Kinder und Haustiere fernhalten. Handschuhe beim Schneiden tragen.
Der Oleander ist die mediterrane Kübelpflanze schlechthin – seit der Antike in Kultur, seit Jahrhunderten auf Terrassen und in Innenhöfen. Die weißen Blüten in großen Trugdolden erscheinen von Juni bis September und verströmen einen angenehmen, süßlichen Duft. Als immergrüner Strauch mit ledrigen, lanzettförmigen Blättern ist er auch außerhalb der Blütezeit dekorativ. Mit der richtigen Pflege kann er jahrzehntelang wachsen und blühen.
Standort & Pflege
Vollsonnig – je mehr Sonne und Wärme, desto üppiger die Blüte. Humoser, gut durchlässiger Boden. Im Sommer reichlich gießen – Oleander verträgt auch das Stehenlassen in einer Wasserschale (Untertasse mit Wasser), was seinen Ursprung in Bachläufen widerspiegelt. Alle 2 Wochen düngen während der Wachstums- und Blütezeit.
Rückschnitt
Nach der Blüte (September/Oktober) zurückschneiden – Handschuhe tragen! Neue Triebe entwickeln sich für die nächste Blüte. Nicht zu tief ins alte Holz schneiden.
Überwinterung – zwingend erforderlich
Oleander verträgt kurzfristig bis ca. -5 °C, aber kein dauerhafter Frost. Vor dem ersten Frost ins Winterquartier bringen. Ideal: kühl (2–8 °C), hell – helle Garage, Treppenhaus, Wintergarten. Im Winter stark reduziert gießen. Dunkle Überwinterung (Keller) ist bei stark reduziertem Gießen möglich, führt aber zu Blattabwurf.
Im Frühjahr ab März langsam ans Licht und an wärmere Temperaturen gewöhnen.
| Blüte | weiß |
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