Kaffir-Limette
| Botanischer Name | Citrus hystrix |
|---|---|
| Habitus | Stämmchen |
| Wuchshöhe | bis 120 cm |
| Standort | sonnig |
Kaffir-Limette (Citrus hystrix) – Exotisches Zitrusgewächs für Garten und Balkon
Die Kaffir-Limette (Citrus hystrix), auch Kaffirlimette oder Kaffir-Limetten-Bäumchen genannt, ist eine faszinierende Zitrusart aus Südostasien und gehört zu einer Gattung mit rund 20 verschiedenen Arten. Mit ihrem intensiven Duft, ihren dekorativen Früchten und den wunderschönen weißen bis rosafarbenen Blüten, die ab Mai erscheinen, ist sie nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch ein praktischer Begleiter im Haushalt – denn die aromatischen Früchte werden traditionell als natürliches Abschreckungsmittel gegen Motten und Ungeziefer eingesetzt.
Herkunft und Merkmale
Als ursprüngliche Bewohnerin Südostasiens bringt die Kaffir-Limette ein Stück Tropenfeeling in jeden Garten, auf jeden Balkon und in jedes Wintergartenprojekt. Die Pflanze besticht durch ihre intensiv duftenden Blüten und ihr aromatisches Laub, das in der asiatischen Küche ebenso geschätzt wird wie ihre markanten, runzeligen Früchte.
Standort – Sonne, Wärme und Windschutz
Für ein gesundes Wachstum benötigt das Kaffir-Limetten-Bäumchen einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Ideal ist eine Südlage vor einer Hausmauer, da diese die Wärme des Tages speichert und die Pflanze auch in den Abendstunden mit wohliger Wärme versorgt. In Mitteleuropa empfiehlt sich eine Kübelhaltung, da die Pflanze nicht frosthart ist.
Substrat – Durchlässig, leicht sauer, humusreich
Das richtige Substrat ist entscheidend für die Vitalität Ihrer Kaffirlimette. Die Erde sollte durchlässig und leicht sauer sein, mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7, und einen hohen Humusanteil besitzen. Besonders gut geeignet sind handelsübliche Palmen- und Zitruspflanzerden, die diese Anforderungen von Haus aus erfüllen.
Gießen – Gleichmäßig, aber nicht zu viel
Zwischen April und September hat das Kaffir-Limetten-Bäumchen den höchsten Wasserbedarf. An besonders heißen Tagen kann tägliches Gießen notwendig sein. Wichtig ist dabei: Immer erst gießen, wenn die Erde gut abgetrocknet ist. Staunässe und Übergießen sind unbedingt zu vermeiden, da die Pflanze sonst ihre Blätter abwirft und die Wurzeln absterben können.
Entgegen weit verbreiteter Annahmen benötigen Zitrusgewächse auch Kalzium, das in kalkhaltigem Leitungswasser enthalten ist – gelegentliches Gießen mit Leitungswasser ist also durchaus sinnvoll und sogar empfehlenswert.
Notfallmaßnahme bei starker Austrocknung: Ist das Bäumchen trotz aller Sorgfalt stark ausgetrocknet, kann das sogenannte Eintauchen des Ballens die Pflanze retten. Dazu wird der Topf vollständig in einen Eimer mit circa 20 °C warmem Wasser getaucht und so lange untergehalten, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Anschließend gut abtropfen lassen, bevor die Pflanze zurück in den Übertopf gestellt wird.
| Frucht | wellige, dunkelgrüne Früchte, sehr sauer |
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| Fruchtreife | Juli, August |