Chinesische Hanfpalme
| Botanischer Name | Trachycarpus fortunei |
|---|---|
| Habitus | aufrecht |
| Wuchshöhe | bis 4 m |
| Standort | sonnig |
| Winterhart | ja |
Chinesische Hanfpalme – Trachycarpus fortunei | bedingt winterhart | Freiland & Kübel | mehrjährig
Die Chinesische Hanfpalme ist die winterhärteste Palme der Welt – und die einzige, die in mitteleuropäischen Gärten dauerhaft im Freiland gedeihen kann. Mit ihren majestätischen fächerförmigen Palmenblättern verwandelt sie jeden Garten, Innenhof und Terrassenbereich in eine tropische Oase. In Wien und Niederösterreich an geschützten, milden Standorten problemlos ganzjährig im Freien kultivierbar.
Standort & Pflege
Vollsonnig, windgeschützt – die empfindlichen Blattwedel müssen vor starkem Wind geschützt werden. Lockerer, gut durchlässiger Boden – Staunässe ist der größte Feind der Hanfpalme. Im Kübel: Palmsubstrat mit Sand und Kies, gute Drainage. Regelmäßig gießen (nicht zu viel), im Sommer alle 3–4 Wochen mit Palmendünger versorgen. Alle 3–4 Jahre in einen größeren Kübel umtopfen.
Winterhärte – mit Einschränkungen für junge Pflanzen
Adulte, etablierte Exemplare überstehen Temperaturen bis ca. -10 °C. Ab -8 °C Winterschutz empfehlenswert: Stamm mit Vlies oder Jute einwickeln, Blattkrone mit Vlies schützen. Junge Pflanzen (wie die hier angebotene Größe 50–60 cm) sind noch empfindlicher – bei strengem Frost besser an einen geschützten Ort stellen oder mit Vlies abdecken.
Im Kübel: Kübel mit Isoliermaterial umwickeln (Luftpolsterfolie, Jute), damit die Wurzeln nicht durchfrieren – im Kübel sind Palmen deutlich frostempfindlicher als im Freiland.