Chili 'Thaichili'
| Botanischer Name | Capsicum frutescens 'Thaichili' |
|---|---|
| Wuchshöhe | bis 100 cm |
| Standort | sonnig |
| Bienennährpflanze | ja |
| Aus der Heimat | ja |
Chili 'Thaichili' – Capsicum frutescens | rot | scharf
Die Thai-Chili ist in der asiatischen Küche unverzichtbar – klein, intensiv und scharf. Die nur ca. 4 cm langen, spitzen Früchte packen es in sich: mit 50.000 bis 100.000 Scoville liefert der Thaichili eine direkte, klare Schärfe ohne die fruchtig-blumige Komplexität der Habanero. In der Thai-, vietnamesischen und chinesischen Küche wird sie frisch, getrocknet oder als Chilipaste verarbeitet. Dank des hohen Ertrags und der gut trocknenden kleinen Früchte lassen sich ganze Ernten unkompliziert haltbar machen.
Die Pflanze wächst aufrecht und buschig bis ca. 100 cm, die Früchte zeigen zunächst grün, reifen dann zu leuchtendem Rot. Bei gutem Standort ist der Ertrag beachtlich.
Standort & Pflege
Vollsonnig – Thai-Chili braucht so viel Wärme wie möglich. Mäßig und regelmäßig gießen, keine Staunässe. Tomatendünger während der Saison. Bei Bedarf an Stäben oder Schnüren hochbinden.
Im Topf
Mind. 25 cm Ø pro Pflanze. Pflanzabstand im Beet ca. 40–50 cm.
Wichtig: Erst nach den Eisheiligen ins Freie!
Als frostempfindliches Nachtschattengewächs darf der Thaichili erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) dauerhaft ins Freie gestellt werden.
Ernte
Ernte August–Oktober. Zum Trocknen einfach die ganzen Zweige aufhängen – die kleinen Früchte trocknen schnell und vollständig.
| Frucht | rot, klein, scharf |
|---|---|
| Fruchtreife | August, September, Oktober |