| Botanischer Name | Gynostemma pentaphyllum |
|---|---|
| Habitus | rankend |
| Wuchshöhe | bis 3 m |
| Standort | sonnig, halbschattig |
| Aus der Heimat | ja |
BIO Kraut der Unsterblichkeit – Gynostemma pentaphyllum | BIO | rankend | Teekraut | Rarität
Das Kraut der Unsterblichkeit – in Asien seit Jahrhunderten als Jiaogulan bekannt – ist eine der faszinierendsten Heilpflanzen überhaupt. In den Bergregionen Südchinas, wo es traditionell als Tee getrunken wird, wurde es in Bevölkerungen mit ungewöhnlich hoher Lebenserwartung dokumentiert – daher der Name. Die kletternde Pflanze mit ihren zierlichen fünfteiligen Blättern wächst bis zu 3 m hoch und eignet sich wunderbar für Pergolen, Rankgitter und als Sichtschutz.
Der Geschmack ist einzigartig und variabel: von lakritzartig-süßlich bis leicht bitter mit einem Hauch Anis – jede Pflanze schmeckt etwas anders. Als Tee frisch oder getrocknet aufgegossen, pur gegessen oder in Smoothies.
Ernte & Verwendung
Junge Triebspitzen und Blätter frisch ernten – frisch ist das Aroma intensiver als getrocknet. Als Tee 5 Minuten ziehen lassen. Lässt sich auch gut trocknen und lagern.
Boden & Mischkultur
Humoser, gut durchlässiger, nährstoffreicher Boden – gleichmäßig feucht halten, keine Staunässe. Im Kübel nährstoffreiches Substrat mit Rankgitter. Wegen der Klettereigenschaft ideal an Zäunen, Pergolen oder als Sichtschutz – kein spezifischer Mischkulturpartner, aber als Kletterpflanze gut kombinierbar mit anderen rankenden Kräutern.
Winterhärte & Überwinterung
In Österreich nicht sicher winterhart – die Wurzeln überstehen milde Winter mit Laubschutz, bei starkem Frost sterben sie ab. Sicherer: Kübelhaltung und Überwinterung frostfrei (kühl, hell). Im Frühjahr treibt sie bei Wärme zuverlässig neu aus.
Erst nach den Eisheiligen ins Freie!
Spätfrostempfindlich – erst ab Mitte Mai ins Freie.