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ObstgartenPflegetipps

Beerenobst richtig schneiden – so förderst du Wachstum & Ertrag


April - November
Lerne, wie du Himbeeren, Brombeeren, Ribisel, Stachelbeeren, Heidelbeeren & Erdbeeren richtig schneidest. Mehr Ertrag & vitale Pflanzen durch den richtigen Rückschnitt.

'Beeren sind kleine Sonnenfreuden für den Gaumen.'

unbekannt
Schnipp - Schnapp

Warum Beerenobst schneiden?

Ein regelmäßiger Rückschnitt von Beerenobst ist entscheidend, wenn du dir gesunde Pflanzen, vitale Triebe und eine reiche Ernte wünschst. Schneidest du deine Sträucher und Pflanzen richtig, verlängerst du nicht nur ihre Lebensdauer, sondern sicherst dir auch Jahr für Jahr saftige Früchte.

Wichtig: Schneide Beerenobst nur bei trockenem Wetter. So können die Schnittwunden schneller abtrocknen und besser verheilen. Verwende immer eine scharfe, saubere Gartenschere, damit die Pflanze nicht unnötig verletzt wird.

AUF DIE SORTE ACHTEN!

Himbeeren schneiden – so geht’s richtig

Sommer- und Herbst-Himbeeren unterscheiden sich nicht nur in der Erntezeit, sondern auch am Wuchs:

Sommer-Himbeeren tragen Früchte an zweijährigen Trieben, Herbst-Himbeeren nur an den neuen Ruten – daher werden die beiden Sorten auch unterschiedlich geschnitten!

Herbst-Himbeeren schneiden

Sorten wie Autumn Bliss oder Himbo-Top  fruchten ausschließlich an den neuen Ruten, das heißt an denen, die im selben Jahr gewachsen sind. 

Schneide deshalb im späten Herbst oder Winter alle Ruten bodennah ab. Im Frühjahr treiben sie neu aus und bringen im selben Jahr Früchte.

 

 

Sommer-Himbeeren schneiden

Sommer-Himbeeren fruchten an den 2-jährigen Ruten.

Bei Sorten wie Valentina oder Willamette entfernst du daher direkt nach der Ernte die abgeernteten Ruten bodennah. Von den jungen Trieben lässt du pro laufendem Meter 8–10 kräftige Ruten stehen und fixierst sie an einem Drahtgerüst.

Tipp: Die abgeernteten Ruten erkennst du daran, dass Früchte dran waren und dass sie sich bräulich verfärben!

Himbeeren: Zart und aromatisch – Fruchtgenuss pur

für luftige Büsche

Stachelbeeren schneiden

Büsche

Nach der Ernte entfernst du alte Triebe mit abschälender Rinde bodennah. Für jeden entfernten Trieb bleiben ein bis drei junge stehen. Am Boden liegende Triebe solltest du ebenfalls entfernen.

Stämmchen

  • Wildtriebe am Stamm im grünen Zustand ausreißen
  • Überalterte Triebe stark einkürzen
  • Krone jährlich auslichten

Stachelbeeren: Sauer trifft süß – Kraftpakete im Garten

schwarze, rote & weiße Johannisbeeren

Ribisel schneiden 

Schwarze Ribiseln (Johannisbeeren) wachsen kräftiger und brauchen einen stärkeren Rückschnitt. Entferne ältere Triebe regelmäßig bodennah. Zu lange oder instabile Äste kannst du auf tiefere Verzweigungen einkürzen. Junge Seitentriebe bleiben stehen, da sie das neue Fruchtholz bilden.

Rote und weiße Ribisel wachsen schwächer, daher genügt ein leichterer Rückschnitt.

Tipp: Stämmchen schneidest du genauso wie Stachelbeeren.

Ribisel: Kleine Kugeln, großer Geschmack

für vitale Sträucher

Heidelbeeren schneiden

Nach der Ernte entfernst du ältere Triebe komplett oder kürzt sie auf junge Seitentriebe zurück.

Achte unbedingt auf einen sauren Boden (Moorbeeterde) und pflanze am besten eine zweite Sorte in der Nähe, um den Ertrag zu steigern.

Heidelbeeren: Blau, rund, vitaminreich

Rückschnitt im Frühling

Brombeeren schneiden

Um Frostschäden an jungen Trieben zu vermeiden, erfolgt der Schnitt im April. Schneide die älteren, rotbraunen Triebe mit Fruchtständen bodennah ab. Lasse drei bis fünf Jungtriebe stehen und kürze sie bei Bedarf ein.

Wichtig: Brombeeren fruchten an zwei- bis dreijährigen Trieben – deshalb immer die abgeernteten Triebe entfernen.

Brombeeren: Dunkel, saftig, unwiderstehlich

Basis für eine reiche Ernte

Erdbeeren schneiden

Im Frühjahr entfernst du vorsichtig altes Laub, da darunter schon die ersten Blütenanlagen liegen. Eine Mulchschicht aus Chinaschilf schützt zusätzlich vor Schnecken.

  • Einmal tragende Sorten: Nach der Ernte komplett zurückschneiden und düngen.
  • Immer tragende Sorten: Nach der ersten Ernte großzügig zurückschneiden und düngen.

Tipp: Entferne regelmäßig Ausläufer, da sie die Mutterpflanze schwächen. Ausnahme: Bei Klettererdbeeren nutzt du die Ausläufer zum Hochbinden.

Erdbeeren: Süß und fruchtig – unsere Besten

Starke Gärtnerin
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