Gartenblog. Tipps, DIYs und Wissenswertes von der Starken Gärtnerin.
Viele von euch haben keinen Garten, kein Grund nicht sein eigenes Gemüse anzubauen.
Ich zeig' euch wie's geht....

Was muss man generell bei der Pflanzung von Gemüse beachten?

Der richtige Zeitpunkt ist ausschlaggebend für das Gedeihen der Gemüsepflanzen!

Mediterrane Kräuter und Salat sind durchaus robust und können bereits Ende März ausgepflanzt werden. Ein Gartenvlies als Schutz in der Nacht ist allerdings sinnvoll. So kann man sichergehen, dass auch die Nachtfröste keinen Schaden anrichten. Mit dem Pflanzen von Basilikum würde ich euch auch noch Geduld raten. Es ist auch eher frostempfindlich und daher ist es hier ratsam abzuwarten.

Fruchtgemüse darf erst MITTE MAI!!! ins Freie. Hier machen sehr viele Hobbygärtner den Fehler und übertreiben es vor lauter Vorfreude mit dem Pflanzen. Für das Fruchtgemüse bedeutet das den sicheren Tod. Tomaten, Gurken, Melanzzani, Paprika, Chilli, Kürbis, Melone,... (also wirklich alles was Früchte trägt) ist sehr kälteempfindlich. Daher wartet man immer die etwas kälteren Tage im Mai (Eisheiligen) ab, bis man sie auspflanzt.
Keine Sorge, der Ertrag tritt nicht später ein, wenn man sie später pflanzt...

Bei Kartoffeln gibt es übrigens eine alte Bauernweisheit: Legt man die Kartoffel im April, kommt sie wann sie will. Setzt man sie im Mai, kummt sie glei'

Was muss man bei einer Topfkultur beachten?

Gemüse ist eigentlich sehr gut für die Topfkultur geeignet. Man muss dabei vorab nur beachten, dass der Topf einen Wasserablauf hat und im besten Fall eine Drainageschicht einbauen.
Das ist in jedem Fall ratsam, bei Gefäßen die einen größeren Durchmesser als 40 cm haben allerdings zwingend notwendig.

Im Grunde eignen sich viele Gefäße für die Bepflanzung und man kann hier durchaus kreativ werden. Man muss nicht immer ein klassischen Pflanzgefäß verwenden, sondern kann auch unkonventionelle Gefäße wie zB einen alten Topf, oder einen Korb, oä verwenden.
Wichtig dabei der der Wasserablauf wie oben beschrieben

Wenn ihr dann das gewünschte Gemüse einpflanzt, lasst euch vorab beraten wieviel Erdvolumen die jeweilige Sorte braucht. Tomaten zum Beispiel sind Starkzehrer und brauchen daher ein größeres Erdvolumen (auch eine Rankhilfe ist hier von Vorteil)

Und wenn es einmal nicht mit der gewünschten Gemüsesorte klappt ist hier auf jeden Fall von Vorteil dass Gemüse nicht winterhart ist und daher im nächsten Jahr ein neuer Versuch ansteht.

Übung macht auch beim Gartln den Meister.
Viel Spaß im Garten

eure starke Gärtnerin