Gartenblog. Tipps, DIYs und Wissenswertes von der Starken Gärtnerin.

Hier findet ihr wieder eine Idee und Anregung zur Verarbeitung von Duft- und Heilpflanzen. Die Indianernessel wird deshalb so genannt, weil sie bereits bei den amerikanischen Ureinwohnern für ihre Heilkräfte bekannt war. Sie brühten wohlschmeckenden Tee aus ihren Bättern. Einige kennen sie vielleicht auch unter dem Namen Wilde Bergamotte oder Goldmelisse. Im Garten gedeiht die winterharte Blütenstaude auf nährstoffreichen Böden in sonnigen Lagen und wird bis 1,5 Meter hoch. Wenn sie im Juni bis September blüht, können die Blütenblätter zur Herstellung eines Hustensirups verwendet werden. Ihre ätherischen Öle sind dem Thymian ähnlich und wirken bei Husten und Beschwerden der Atemwege. Für Tee und Sirup solltest du die echte Indianernessel- Monarda didyma verwenden. Für den Hustensirup brauchst du: 1 kg Zucker, 20-30 Blüten und Jungblätter der Indianernessel, 6 Bio-Zitronen, 1 Liter Wasser Das Wasser wird erhitzt und der Zucker darin aufgelöst, danach fügt man die Blüten und Bio-Zitronen hinzu. Kurz aufkochen lassen und die Mischung ein bis zwei Tage lang dunkel und abgedeckt stehen lassen. Anschließend wird der Saft abgeseiht und in Flaschen abgefüllt. Man kann diesen Saft entweder verdünnt als Hustensaft zu sich nehmen, oder auch in Bädern verwenden. Indianernesselsaft wurde gegen Husten, Erkältung, Fieber und Kopfschmerzen verwendet und schmeckt sehr aromatisch.
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