Gartenblog. Tipps, DIYs und Wissenswertes von der Starken Gärtnerin.

Hortensien sind echte Dauerblüher und erfreuen das Auge von Mai bis Oktober durch ihre üppige Blütenpracht. Doch beim Setzen der wasserliebenden Pflanzen gibt es einige Kniffe und Tricks zu beachten: Standortwahl Bevor man sich für eine Sorte entscheidet, muss man wissen wo sie Platz nehmen wird. Schattige Plätze eignen sich für Bauernhortensien (Garten- oder Tellerhortensien bot. Hydrangea macrophylla). Wenn man allerdings eine sonnige Terrasse oder Gartenecke bepflanzen möchte, dann sollte man lieber eine Rispenhortensie auswählen (Hydrangea paniculata) Erde/Dünger Allgemein mögen Hortensien einen Boden, der humusreich und ausreichend feucht ist. Sorgt also bitte dafür, dass eure Hortensie tief in den Boden wachsen kann und vermengt die Gartenerde mit Moorbeeterde. Der empfohlene ph-Wer für Hortensien liegt zwischen 5 und 6 (also eher sauer) und daher solltet ihr hier wirklich nicht bei der Erde sparen. Blaue Hortensien – wie geht das? Bauernhortensien sind bezüglich ihrer Blütenfarbe etwas ganz besonderes, denn diese ist nicht allein von der Sorte, sondern auch von den Bodenverhältnissen abhängig. Sie blühen Rosa, Rot, Violett, Weiß oder Blau. Doch blaue und violette Hortensien verlieren schnell ihre Farbe und verfärben sich rot oder rosa. Der rote beziehungsweise blaue Farbstoff heißt Delphinidin und gehört zur Anthocyan-Gruppe. Dieses Farbmolekül ändert mithilfe von Metall-Ionen (Alluminium-Eisen) seine Struktur und bildet sogenannte Chelat-Komplexe und diese sind für die blaue Farbe verantwortlich. Will man die blaue Farbe erhalten, sind im Wesentlichen zwei Schritte von Bedeutung. Als erstes muss der Boden, in dem die Hortensie wächst, angesäuert sein. Ein niedriger pH-Wert ist die Voraussetzung für die Aufnahme von Aluminium und Eisen-Ionen, die als zweites durch die Zugabe von in Wasser gelöstem Alaun (Alluminiumsulfat) zugeführt werden können. Wem das alles zu kompliziert klingt, der kauft einfach „Hortensien-Blau“ - hierbei handelt es sich um einen Dünger der den ph-Wert senkt und gleichzeitig Alluminiumsulfat zuführt. Standort, Erde, Nährstoffe! Wenn das passt muss nur noch regelmäßig gegossen werden und schon steht der Blütenpracht nichts mehr im Wege.
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Gräser eignen sich perfekt für windige Standorte auf Balkon oder Terrasse, aber auch im Garten machen sie als Sichtschutz eine gute Figur. Ob halbschattig oder vollsonnig, für jeden Bedarf ist das richtige Gras gewachsen. Achtet allerdings bei der Bepflanzung der Töpfe darauf, dass die Drainageschicht auch wirklich hoch genug ist. Gräser mögen (wie fast alle Pflanzen) keine Staunässe! Jedes Gefäß im Außenbereich muss einen Abfluss für das Abfließen des Wassers aufweisen! Bei Töpfen mit einem Durchmesser von mehr als 30cm empfehlen wir grundsätzlich eine Drainage im unteren Bereich des Topfes. Nachdem man sicher gestellt hat, dass der Topf Löcher hat, bringt man eine 5-15 cm hohe Schicht aus Drainage-Material auf (abhängig von der Größe des Topfes) und deckt diese anschließend mit wasserdurchlässigem Vlies ab. Danach kann das Gefäß mit Erde aufgefüllt und nach Lust und Laune bepflanzt werden. In unseren Gartencentern findet ihr eine riesige Auswahl an Gräsern. Von niedrig bis hoch, von grün bis dunkelrot - für jeden Geschmack etwas dabei!
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Für die meisten Gartenbesitzer ist ein gepflegter Rasen das Non-Plus-Ultra in der eigenen Oase. Oft bereiten einem aber Störenfriede wie Unkräuter, Moos oder Verfärbungen Sorgen und das geliebte Grün wird zum Dorn im Auge. Besonders im Frühling und Herbst ist daher eine Rasen-Analyse sinnvoll: Verfärbungen Hat der Rasen gelbe Verfärbungen, so fehlt im Stickstoff und braucht dringend Dünger. Moos Gibt es moosige Stellen, liegt das an zu wenig Wasserablauf und so muss man mit dem Vertikutierer ausrücken. Dieser macht kleine Schnitte in den Boden und sorgt so für eine bessere Belüftung. Anschließend sollte Quarzsand aufgebracht werden, der ebenso für eine bessere Belüftung sorgt. Unkraut Unkraut bekämpft man am besten manuell. Wir raten euch gänzlich von chemischen Unkrautvernichtern ab, da diese auch die Mikroorganismen im Boden zerstören. Habt ihr einen umfangreichen Befall, dann empfehlen wir euch die sogenannten „Sodenstecher“ die euch das Ausheben erleichtern. Hier gibt es viel Varianten die unterschiedlich tiefe Aushebungen erzeugen. Kahle Stellen Ein regelmäßiger Rasen muss hin und wieder auch durch frische Samen & Rasenerde ergänzt werden. Rasensamen sind Lichtkeimer und müssen nur ausgestreut und angedrückt werden, damit sie sich mit der Erde verbinden. Anschließend gut eingießen… und schon kann man dem Gras beim Wachsen zusehen. Übrigens gibt es für die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedene Rasensamen. Mehr dazu findet ihr in unserer Produktkategorie "Alles für den Rasen"
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