Gartentrends 2018

Sie  stehen nach wie vor hoch im Kurs und machen das Gärtnern leicht:
 Kein Bücken mehr, weniger Unkraut, keine Schnecken, mehr Wärme für die Pflanzen und früherer Ertrag.

Das einfache Stecksystem macht ein Aufstellen leicht. Man kann ein Hochbeet  sogar als Frühbeet zur Samenaufzucht verwenden und mit Folie abdecken. Bevorzugt werden Hochbeete aus   Naturmaterial- also langlebiges Holz, das vorbehandelt ist und der Verrottung standhält – am besten eignet sich österreichische Gebirgslärche.

Gärten und  Terrassen  werden  zu Anbauflächen von eigenem Obst und Gemüse.
Eine Vielfalt von Chillis, Paprika, Salaten, mediterranen Kräutern und Gewürzen feiern fröhliches Auferstehen. Mit knallig bunten Pflanztöpfen oder Hängeampeln bringen sie Farbe ins städtische Grau.


Neue Kräuter wie das Currykraut, Erdbeer-, und Schokominzen  verfeinern heuer die Küche. Der Paradeiser wird in seiner Vielfalt wieder entdeckt. Wellnesspflanzen und Smoothies sind im Trend. Auf freien Plätzen in der Stadt wird Gemüse und Obst in Gemeinschaftsbeeten angebaut – ‚Urban Farming‘ ist in.

Biologische Produkte bei Erde, Samen, Kräutern, Gemüse und Obst haben Vorrang.

Bodenpilze werden zur Verbesserung des Wurzelwachstums eingesetzt. Bodenhilfsstoffe aus organischem Material wie Hornmehl fördern das Gesunden des Bodens. Biologische Erden werden bei Baum- und Heckenpflanzungen verwendet.


Der eigene Komposthaufen liegt ebenso im Trend wie der Einsatz von Nützlingen durch Insektenhotels. Wilde Ecken im Garten und Totholzhaufen bieten Schutz für Igel und andere nützliche Kleintiere.


Die Menschen wollen keine langen Transportwege ihrer Pflanzen und setzen auf Regionales.
Schluss mit Gift im Garten und  Chemie.



Baumhäuser werden gebaut, Gartenbautobahnen, Weidenhäuser,

der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Kinder haben Spaß beim Jäten, Umgraben und Anbauen.


Auf die Bedürfnisse der Kinder wird Rücksicht genommen, wenn  der  Garten zur Spielwiese wird- zum Toben, Grillen und Feste feiern. In diesem Paradies wächst auch viel selbst gezogenes Beerenobst, denn Kinder naschen gerne frische Früchte.

Immer mehr Leute wollen ihr eigenes Obst ernten – auch wenn sie keinen großen Garten oder vielleicht nur einen Balkon haben.

Für sie gibt es speziell kleinbleibende Obstbäume von denen man allerdings schöne große Früchte ernten kann.

Auch Säulenobstbäume können in großen Töpfen sogar am Balkon gezogen werden. Für Naschkatzen gibt es neu auch Topfhimbeeren, Topfbrombeeren oder Ampelbrombeeren.

Nachhaltiges Gärtnern mit unkonventionellen Methoden: 

Gebrauchtes wird wieder verwertet und im Garten aufgestellt. Aus alten Paletten entstehen Wände, Möbel und Hochbeete. Autoreifen und Petflaschen kommen als Pflanzgefäße zum Einsatz. Altes Geschirr wird mit Gemüse bepflanzt, aus verwitterten Tontöpfen entsteht eine Kräuterpyramide. Der Fußball wird zum Übertopf und der Mistkübel zur Sitzbank.


Nichts wegwerfen lautet das Motto.

Die Gärten werden immer kleiner – oft ist nur ein Balkon für das eigene Grün da.

Mit Pflanzen in Töpfen und Trögen werden auch kleine Flächen besonders effektiv fürs Garteln genutzt. Neben der richtigen Pflanzenauswahl sind auch die Gefäße besonders wichtig – und da war die Vielfalt noch nie so groß wie jetzt. Von federleichten frostfesten GFK- Trögen bis zu schweren Steinguttöpfen gibt es eine riesige Auswahl in allen Farben und Formen.

‚Wohnen im Garten‘ ist nicht mehr nur ein Schlagwort sondern ist DER Trend 2018.

Bequeme Gartenmöbel, Hängesessel oder Hängematte, eine Feuerstelle oder eine richtige Outdoorküche tragen zum Wohlfühlen im Garten bei. Ist das Alles noch von blühenden Sträuchern, duftenden Kräutern und einem schönen Schattenbaum umgeben, will niemand mehr ins Haus zurück. Ein paar Deko-elemente in den neuen Pastell-Farben oder der spannenden Farbkombination grün-blau runden ihr grünes Wohnzimmer ab.