STARKL - Pflegetipps

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Wir haben für Sie allgemeine Pflegetipps für Ihren Garten, Balkon oder Terrasse zusammengestellt.
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Gartenpflegetipps - APRIL

Hyazinthen beginnen zu blühen und verströmen starken Duft im Garten.
Aber auch viele Ziersträucher bringen jetzt Farbe: Ginster, Forsythie, Zierkirsche, Zierjohannisbeere und Spirea verschönern die Gärten.
Unkräuter sollten regelmäßig entfernt werden, damit sie im Garten nicht überhand nehmen.

Gehölze
Noch immer ist Pflanzzeit. Auch Rückschnitte sind jetzt günstig für viele Pflanzen, um einen kräftigen Wuchs zu erreichen. Bereits bestehende Gehölze sollten jetzt auch kräftig gedüngt werden - am besten verwenden Sie organischen Dünger wie Biovin oder Maltaflor. Jetzt können sie sich auch noch in der Baumschule IHREN Hausbaum aussuchen, der dann in ihren Garten gepflanzt wird.Auch Heckenpflanzen wachsen jetzt sehr gut an und bieten so im Sommer schon Schutz.


Rasen
Jetzt beginnt man neue Rasenflächen auszusäen. Dazu muss der Boden gut vorbereitet, das heißt Steine und Unkräuter entfernt und ordentlich planiert werden. Ältere Rasenflächen werden vertikutiert oder durchlüftet. Anschließend wird eine Frühjahrsdüngung  mit org. Rasendünger zB Arena Green ausgebracht.
Stauden
Ältere Stauden können jetzt problemlos geteilt und an anderen Stellen neu ausgepflanzt werden. Bei manchen Arten, wie zum Beispiel Phlox, Aster und Indianernessel, ist eine Teilung nach einigen Jahren nötig, um einen kräftigen Wuchs zu gewährleisten. Hohe Stauden, wie zum Beispiel Rittersporn oder Bunte Margerite, sollten leicht gestützt werden, damit die Stiele nicht brechen und gerade wachsen.
In unserem Katalog finden sie trendige Musterbeete mit Pflanzvorschlag.

 

Obst
Probieren sie einmal neue Obstsorten wie Marillen-Pflaume oder Kirschmarille! Auch 2mal tragende Heidelbeeren gibt es schon.
Rosen
Auch Rosen können immer noch gesetzt werden.

 
Wasserpflanzen
Jetzt ist die richtige Zeit, um einen Gartenteich anzulegen. Wir führen ein großes Sortiment an Wasserpflanzen wie Seerosen, Sumpfcalla oder Wasserhyazinthen für Ihren Teich.

Moorbeet-Pflanzen
Pflanzen Sie jetzt Moorbeetpflanzen wie Rhododendren oder Azaleen. Diese Pflanzen benötigen ein saures Substrat, in Gebieten mit kalkhaltigen Böden muss daher ein Moorbeet angelegt werden. Dazu hebt man ein Beet ca. 1 m tief aus und legt es mit Vlies oder einer gelochten Folie aus. Anschließend wird es mit Rhododendrenerde befüllt. Wässern sie anschließend kräftig, allerdings möglichst mit kalkfreiem Wasser, am besten mit Regenwasser.
Kübelpflanzen
Sobald die Temperatur nicht mehr unter 5 °C sinkt, können die robusteren Kübelpflanzen wie Oleander oder Enzianbaum aus ihrem Winterquartier geholt werden. Empfindliche Pflanzen wie Engeltrompeten oder Fuchsien brauchen mindestens 10 Grad. Stellen sie alle Kübelpflanzen zuerst ein paar Tage an einen schattigen Platz! Schneiden Sie lange, schwache Triebe die über den Winter gewachsen sind zurück. Stark wachsende Pflanzen wie Engelstrompete oder Margerite sollten stark eingekürzt werden, um ein dichtes Wachstum zu garantieren. Fast alle Kübelpflanzen sollten jährlich umgetopft werden, da in den Gefäßen nur begrenzt Nährstoffe vorhanden sind. Verwenden Sie nährstoffreiche Kübelpflanzenerde und mischen Sie beim Umtopfen gleich einen Langzeitdünger unter die Erde.

Sommerblumen
Sommerblumen sind etwas empfindlicher als Kübelpflanzen und sollten daher nicht allzu früh ins Freie. Vor allem Pelargonien, aber auch Fuchsien und Surfinien sollten erst vorsichtig an Sonnenlicht und frische Luft gewöhnt werden. Verwenden Sie für ihre Sommerblumen nur hochwertige Erde wie zB STARKL Beste Blumenerde - ihre Sommerblumen danken es mit einer Blütenfülle!
Gemüse
Gemüsejungpflanzen wie Salat oder Kohlgemüse können Sie schon auspflanzen. Tomaten und Gurken vertragen keine allzu kalten Nächte. Pflanzen Sie diese daher erst ins Freie, wenn die Temperaturen nicht mehr unter ca. 8 °C absinken.
Zwiebelpflanzen
Dahlien, Knollenbegonien, Gladiolen und Lilien sollten jetzt in den Boden kommen. Verwenden Sie nährstoffreiche Erde und mischen Sie organischen Dünger darunter.

Pflanzenschutztipps - APRIL

Obstgarten
Man setzt die Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Schorf fort. Nach der Blüte, besonders bei feuchtem Wetter, und bei für den Schorf anfälligen Sorten mehrmals in 7- bis 14-tägigen Abständen sorgfältig mit der Brennnessel- und / oder Ackerschachtelhalmjauche behandeln.

Im März und April übertragen sich Pilzsporen des Birnengitterrosts von Wacholder auf Birnenblätter. Die beste Bekämpfungsmethode ist die vollständige Entfernung der befallenen Wacholderpflanzen.

Vorbeugung ist nur bei Birnbäumen möglich und zwar vor, während und nach der Blüte ebenfalls mit Ackerschachtelhalm (mäßig wirksam).

Ab Mitte April mit amerikanischem Stachelbeermehltau erkrankte Blattbüschel bei Stachelbeeren rigoros bis ins gesunde Holz ausschneiden und dann spätestens ab Befallsbeginn in 10 - 14-tägigen Abständen mit schon bewährten Jauchen behandeln.

Bei feuchtem und noch kühlem Wetter Erdbeerpflanzen öfter auf ev. Grauschimmelbefall kontrollieren. Pflegemaßnahmen wie Mulchen, ausgewogene Ernährung und Sauberkeit im Erdbeerbeet reduzieren die Infektionsgefahr deutlich. In gefährdeten Lagen und bei empfindlichen Sorten von Anfang bis Ende der Blüte 2-3mal mit mit den Ackerschachtelhalmjauche behandeln.

Grauschimmel gedeigt besonders auf schwachen, absterbenden Trieben um sich von dort aus dann auszubreuten. Nur kräftige und gesunde Triebe im Beet stehen lassen, die weggeschnittenen Triebe NICHT in den Komposthaufen, der Pilz entwickelt sich dort prächtig!!

Im Obst-und Ziergarten die Pflanzen weiter auf Blattlausbefall kontrollieren und wenn notwendig mit Neem oder einem anderen biologischen Mittel behandeln.

Bei Pflaumen und Zwetschken kurz nach der Blüte gegen die Pflaumensägewespen - einen Schädling, welcher oft massenhaften Fruchtfall verursacht - die kleinen Früchte kontrollieren.
Sind welche angebohrt diese sofort durch Schütteln zum Abfallen bringen und die Früchte mit den darin befindlichen Maden entsorgen.

Schrotschußkrankheit ist pilzliche Krankheit, die alle Steinobstarten infiziert. In Jahren mit feuchtem März sollten gefährdete Bäume ab Austriebsbeginn und bis nach der Blüte einige Male mit Ackerschachtel-halmjauche behandelt werden.
Ziergarten
Im Rosengarten können die ersten Probleme mit Pilzkrankheiten auftreten - den Echten Mehltau, den Sternrusstau und Rosenrost Ebenfalls mit Brennnessel- und/oder Ackerschachtelhalm-jauche behandeln.

Zusätzlich die Rosen mit guten biologischen Düngern von Starkl, Naturrein, Biovin düngen, mit dem Mykorrhiza Soluble gießen und mit Bio Taurus gießen und spritzen.

Die zarten Austriebspitzen und Blütenknospen werden auch bevorzugt von Blattläusen befallen oder von Rehen gefressen. Gegen die Blattläuse hilft unter anderem Neem, gegen die Rehe spritzen Sie Trico-Garden (Schaffett Emulsion, Rehe hassen diesen Geruch).

Bei Kiefern können die Kiefernbusch-hornblattwespen großen Schaden verursachen - ab Mitte April sollte man gefährdete Pflanzen öfter kontrollieren und unmittelbar nach dem Ausschlüpfen eine direkte Bekämfung mit Neem oder einem Austriebspritzmittel durchführen.

Ungefähr ab Mitte April, wenn die Temperaturen mindestens 12-15°C erreichen, werden nützliche, räuberische Nematoden gegen Larven des Gefurchten Dickmaulrüßlers auf dem feuchten Boden ausgebracht.
 
 
 
 

 

Gemüsegarten
Im April - besonders bei feuchtem Wetter - treten die ersten Nacktschnecken auf. Um größerem Schaden bei den Jungpflanzen vorzubeugen legen Sie Schneckenfallen an.

Durch die Anwendung von Ködermitteln ("Schneckenkorn") Biomol oder Frerramol können die Schnecken am sichersten bekämpft werden. 100% Erfolg hat man natürlich auch, wenn man Sie durchschneidet.
Info zu Pflanzenschutzmittel
Verwenden Sie rechtzeitig Pflanzenstärkungsmittel (Pflanzentee), und düngen Sie Ihre Bäume und Pflanzen mit Hornspänen, Hornmehl und / oder Düngern von Biovin und Naturrein.

Gießen Sie mit Bio-Taurus oder EM (Mikroorganismen) und mit dem Mykorrhiza Soluble um sich an gesunden und kräftigen Pflanzen zu erfreuen!

Spritzen Sie mit den verschiedenen biologischen Spritzmitteln und mit diversen Jachen, die es in unseren Gartencentern als Konzentrat zu kaufen gibt.

Es ist kein selbst Ansetzen von übelriechenden Brühen notwendig!
 
Über geeignete biologische Pflanzenschutzmittel informieren wir sie gerne in unserer Pflanzenschutz-abteilung in dem jeweiligen Gartencenter.