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Pflanzenschutz-Tipp des Monats April

 

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Obstgarten

Man setzt die Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Schorf fort. Nach der Blüte, besonders bei feuchtem Wetter, und bei für den Schorf anfälligen Sorten mehrmals in 7- bis 14-tägigen Abständen sorgfältig behandeln.

Im März und April übertragen sich Pilzsporen des Birnengitterrosts von Wacholder auf Birnenblätter. Die beste Bekämpfungsmethode ist die vollständige Entfernung der befallenen Wacholderpflanzen. Chemische Vorbeugung ist nur bei Birnbäumen möglich und zwar vor, während und nach der Blüte

Ab Mitte April mit amerikanischem Stachelbeermehltau erkrankte Blattbüschel bei Stachelbeeren rigoros bis ins gesunde Holz ausschneiden und dann spätestens ab Befallsbeginn in 10 - 14-tägigen Abständen behandeln.

Bei feuchtem Wetter Erdbeerpflanzen öfter auf ev. Grauschimmelbefall kontrollieren. Pflegemaßnahmen wie Mulchen, ausgewogene Ernährung und Sauberkeit im Erdbeerbeet reduzieren die Infektionsgefahr deutlich. In gefährdeten Lagen und bei empfindlichen Sorten von Anfang bis Ende der Blüte 2-3mal mit zugelassenem Fungizid behandeln.

Im Obst-und Ziergarten die Pflanzen weiter auf Blattlausbefall kontrollieren und bei Auftreten nützligs- und bienenschonende Pflanzenschutzmittel einsetzen.

Bei Pflaumen und Zwetschken kurz nach der Blüte gegen Pflaumensägewespen -einen Schädling, welcher oft massenhaften Fruchtfall verursacht - mit einem zugelassenen Insektizid spritzen.

Schrotschußkrankheit ist pilzliche Krankheit, die alle Steinobstarten infiziert. In Jahren mit feuchtem März sollten gefährdete Bäume ab Austriebsbeginn und bis nach der Blüte einige Male behandelt werden.

 

Ziergarten

Im Rosengarten können die ersten Probleme mit Pilzkrankheiten auftreten - den Echten Mehltau bekämpft man am besten mit einem Fungizid, welches gleichzeitig gegen Sternrusstau und Rosenrost wirksam ist.

Die zarten Austriebspitzen und Blütenknospen werden auch bevorzugt von Blattläusen befallen.

Bei Kiefern können die Kiefernbuschhornblattwespen großen Schaden verursachen - ab Mitte April sollte man gefährdete Pflanzen öfter kontrollieren und unmittelbar nach dem Ausschlüpfen eine direkte chemische Bekämfung durchführen.

Ungefähr ab Mitte April, wenn die Temperaturen mindestens 12-15°C erreichen, werden nützliche, räuberische Nematoden gegen Larven des Gefurchten Dickmaulrüßlers auf dem feuchten Boden ausgebracht.

 

Gemüsegarten

Im April - besonders bei feuchtem Wetter - treten die ersten Nacktschnecken auf. Um größerem Schaden bei den Jungpflanzen vorzubeugen legen Sie Schneckenfallen an. Durch die Anwendung von Ködermittel ("Schneckenkorn") können die Schnecken am sichersten bekämpft werden.

Die Gemüsejungpflanzen können Sie schon beim Auspflanzen mit einem Bodenentseuchungsmittel gegen Nematoden, Drahtwürmer, Engerlinge und die Maden der Möhrenfliege schützen.

 

Info zu Pflanzenschutzmitteln
Über geeignete Pflanzenschutzmittel informieren wir sie gerne in unserern Pflanzenschutzabteilung in den jeweiligen Gartencentern.

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