Bevor der Sommer seinen Abschied nimmt, zeigt sich der Garten noch einmal von seiner schönsten Seite. Wer einen Nutzgarten hat, auf den kommt jetzt eine Menge Arbeit zu, denn es gilt Obst und Gemüse zu ernten.
Gehölz
Sobald es nicht mehr allzu heiß ist, kann man wieder wurzelnackte Pflanzen setzen beziehungsweise Sträucher verpflanzen. Solange der Boden noch warm ist, bilden sich bald neue Wurzeln, und die Wasserversorgung der Pflanzen ist auch im Winter gesichert. Bei Laub abwerfenden Pflanzen sollte man aber warten, bis die Blätter gefallen sind.
Rasen
Der Rasen sollte nochmals vertikutiert oder belüftet werden. Neue Rasenflächen können jetzt angelegt werden. Sommerblumen: Einjährige Sommerblumen werden entfernt, sobald sie nicht mehr ansehnlich sind. Einige (zum Beispiel Ringelblume, Cosmea,...) säen sich selbst aus, um im nächsten Jahr wieder zu blühen. Diese sollte man noch stehen lassen.
Koniferen gut gießen
Sollten Sie natürlichen Niederschläge nicht ausreichen, werden Nadelbäume im Herbst gründlich gewässert. So können sie Ihre Reserven auffüllen, bevor ihnen Wintersonne und Frost zusetzen.
Was tun mit verblühten Sommerblumen?
Der Sommer geht langsam zu Ende und die einen oder anderen Sommerblumen im Garten oder am Balkon sind nicht mehr ganz so schön, diese können Sie jetzt schon gegen Gräser, Stiefmütterchen, aber auch gegen Nadelgehölze austauschen und somit die Blumenkisten bzw. Gartenbeete auf den Herbst und Winter vorbereiten.
Zwiebelpflanzen
Man kann bereits im September beginnen, Frühjahrszwiebel in die Erde zu legen.
Lilien pflanzen
Der September ist für die Lilien der beste Pflanzmonat. Eine Mulchabdeckung der Pflanzenstelle fördert das Anwachsen, da sie den Boden warm und feucht hält.
Kübelpflanzen
Düngung einstellen. Mehrjährige Kübelpflanzen die draußen oder im Kalthaus überwintern, sollte man jetzt nicht mehr düngen. So können die Triebe ausreifen und sind robuster gegen Kälteeinbrüche. Platz im Haus/Wohnung schaffen Die meisten südländischen Kübelpflanzen müssen vor der ersten Frostnacht ins Haus/Wohnung geholt werden. Schaffen Sie rechtzeitig Platz im Wintergarten und Treppenhaus, damit Sie die Pflanzen rasch einräumen können. Gießmengen reduzieren Mit sinkenden Temperaturen brauchen Topfpflanzen nicht mehr so viel Wasser. Damit es nicht zu Staunässe kommt, nur noch sehr dosiert wässern.
Zimmerpflanzen
Es wird nicht nur kühler, sondern die Tage werden auch kürzer und weniger Tageslicht erreicht die Pflanzen. Je weniger Licht Zimmerpflanzen bekommen, desto weniger sollten sie gegossen werden. Auch die Düngergaben sollten etwas abnehmen.
Obst
Langsam werden Äpfel und Birnen im Garten reif. Birnen sollten grundsätzlich eher nicht bis zur vollen Genussreife hängen bleiben, sondern gepflückt und nachgelagert werden. Bei Äpfeln ist der richtige Erntezeitpunkt etwas schwieriger festzustellen. Anhaltspunkte sind die sich färbende Schale und der sich leicht vom Fruchtfleisch lösende Stiel. Zwetschken erntet man, sobald einige am Stielansatz leicht schrumpfen.
Bepflanzung im Herbst (im Garten und am Balkon)
Wenn Sie jetzt schon mit der Herbstbepflanzung beginnen, haben Sie den Vorteil der noch großen Auswahl. Außerdem können im Herbst gepflanzte Pflanzen noch anwurzeln und wachsen so im Frühling schneller weiter. Nachteil: Pflanzen die noch nicht voll angewachsen sind, sind frostempflindlicher und benötigen daher über den Winter auch etwas Pflege (wie z.B. Gießen, Auftragen von Rindenmulch als Frostschutz, etc.).